kein Mittel fände, das Verbot zu umgehen, so würden diejenigen Personen, diejene vom Umlauf zurückgewiesene Quantität Geldes als eine unnütze Last besäßen,doch darum ihr Geld nicht unter seinem Werhe weggeben wollen, sondern würdenes lieber, statt daran zu verliere», in Gold- und Silbcrwaaren verwandeln. Eshörte dann nothwendig alle Geldaussuhr von außen aus; man käme, da diesesMetall sich gleich allen andere» Dingen abnutzt und verbraucht, mit der Zeit aufden natürlichen Zustand zurück, und es träte früher oder später ei» Moment ein,wo England weder an Geld, noch an Geschirr mehr Silber besäße, als zu diesenbeiden Vcrbrauchswcisen nöthig ist.
Wie dem aber auch sei, so kann jene Hypothese keine Beziehung zur Kurs-frage haben. Der Stand des Kurses hängt von der Menge der Geschäfte, diezwischen zwei Ländern vorkommen, keineswegs aber von dem Geldpreise der Waarein dem einen oder anderen dieser Länder ab. Nehmen wir auch mit Ricardo au,daß die Geldpreise aller Dinge in England aus irgend welchem Grunde um tOPro-«ent steigen, so könnte doch dieser Umstand Nichts in den Geschäften ändern, diemit dem Auslande gemacht werden. Wenn ein Londoner Kaufmann zehn StückLeinwand nach Lissabon zu schicken pflegt, und dafür eine Tonne portugiesischenWeines zurückerhält, so kann es ihm ganz gleichgültig sein, daß er seine Leinwandum ein Zehntel höher bezahlen muß, wenn nur der Wein, den er nach Englandzurückbringt, eine gleiche Preiserhöhung erfährt. Sein Gewinn verringert sichnicht, und seine in Lissabon zu berichtigende Rechnung hat nicht zur Folge, daßauch nur ein Schilling mehr wie früher aus dem Lande geht.
Garnier.
3) Nicht das größte Nettoeinkommen, welches doch der wahre Maaßstab ist,
nach dem die Vortheilhaftigkeit verschiedener Geschäfte beurtheilt werden muß.Siehe Buch 2. Kap. 3. Anm. 1. Mac Culloch.
4) Wenn auch die Nation nicht davon zu Grunde geht, so ist der Schlag,
den ein augenblicklicher Mangel an baarcm Gelde dem Handel beibringt, hartgenug, um die ernstlichsten, nicht wieder gut zu machenden Unglücksfälle herbeizu-führen. Buchanan.
5) Nach einer dem Parlament vorgelegten Rechnung belicf sich das während
dieses Krieges blos aus dem europäischen Contincnt ausgegebene Geld auf20,623,997 Pfund Sterling. Buchanan.
6) Lord Liverpool schätzt die Zahl der zur Umprägung auf die Münze gebrach-
ten Gründen auf 20 Millionen Pfund Sterling, abgesehen von den etwa 6 Mil-lionen , die, wie man glaubt, in Umlauf blieben. Buchanan.
7) Angefangen von Wöge, und fortgesetzt von Bvlton.
Blanqui.
8) Es ist klar, daß ansehnliche Subsidienscndungcn ins Ausland nicht durchAusfuhr gemünzten Geldes bewirkt werden können; es ist aber auch durch die Zoll-register sicher gestellt, daß ein großer Theil der auswärtigen Ausgaben Englandswährend des letzten Krieges durch die Ausfuhr von Waaren bestricken worden ist.
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