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Von 1703 bis 1797 wurden Tratten zur Bezahlung der Truppen nach dem Evu-tinent geschickt und ansehnliche Subsidicn an den Kaiser von Oesterreich und anderedeutsche Fürsten gezahlt. Man hatte sich immer die nöthigen Fonds durch Waaren-nnd Geldaussuhr verschafft. Die Sendungen nach Deutschland allein z. B., diewährend deS Friedens ungefähr 1,909,909 Pfund Sterling betragen hatte», stiege»luden Jahren 1798 und 1796, wo Rimessen nach Oesterreich gesandt wurden,auf mehr als 8,909,099 Pfund Sterling. Die dem Kaiser 1798 bewilligte An-leihe bestes sich aus 4,609,099 Pfund Sterling, und Vohd, der mit der Ueber-niachung dieser Summe beauftragt war, berichtet, baß ein Theil davon, nämlich1,290,999 Pfund Sterling, in fremdem Gelde und Barren, der Nest aber mittelstTratten entrichtet wurde. Man mußte nothwendig in der Art der Ilebcrmachungje nach dem Stande des Wechselkurses variiern. Es wurden den Umständen ge-mäß Wechsel auf Madrid, Cadir, Lissabon gelaust und der Sendung von Narrenoder direkten Rimessen auf Hamburg Vorgezogen.
Boyb sagt in der Darlegung, welche er vor dem Eomitö des Oberhauses1797 machte: „Dadurch, daß wir von keinem Mittel der llebermachung mehrforderten, als sich vernünftiger Weise davon erwarten ließ, ist cS uns gelungen,eine so wichtige Operation zu Ende zu bringen, ohne merkliche Veränderungen indem Wechselkurse herbeizuführen. Die natürliche Wirkung so großer auswärtigerAusgaben mußte die sein, daß im Auslande starke Nachfrage nach Geld entstand,und daß die Bank von England durch eine natürliche Gegenwirkung starkem Be-gehr nach Baarschaft ausgesetzt wurde, weil die Ausfuhr derselben außerordentlicheVortheile Hot. Hierdurch rechtfertigt sich leicht die Einstellung der Baarzahlungenvon Seiten der Bank von England ." Buchanan.
9) Aus den auf Befehl deS Unterhauses gedruckten offieiclle» Berichten gehthervor, daß die von England für die Armeen aus der Halbinsel 1812 und 1818 gemachten Ausgaben sich auf 31,767,969Pfb. beließen, von denen nur 3,284,909Pfd.in gemünztem Geld und in Barren gesandt wurden; und cö läßt sich bezweifeln, obdie Ucbermachungcn in Baarschaft so groß gewesen sein würden/wenn ihr Werthnicht durch die großen Quantitäten neuen Vankpapicres, die in Umlauf gebrachtwaren, gedrückt worden wäre. Wenn eine auswärtige Schuld gezahlt werden soll, sowählt der Kaufmann natürlich diejenigen Waaren zur Ausfuhr, durch welche sieam Vorthcilhaftesten berichtigt wird. Sind dies Barren, so werden diese natürlichanSgcführt; sind sie es nicht, so nicht. Indeß sind Barre» unter allen Waarendiejenigen, deren Werth i» den verschiedenen Ländern am Meisten gleichsteht, undes ist deshalb am Wenigste» wahrscheinlich, daß sie zum Saldiren ins Ausland ge-schickt werden. Die Nachfrage nach Barren ist im Allgemeinen gleichmäßig, undwen» einerseits eine ungewöhnliche Quantität davon in ein Land gebracht würde,so würde dies ihren Werth verringern und eine» Abfluß bewirken, während ande-rerseits, wenn ein ungewöhnlicher Vorrath von Barren ausgeführt würde, ihrWerth stiege und ein Zufluß einträte. Wirklich werden Barren niemals ausge-führt, um das Gleichgewicht zu stören, sondern immer, um cS zu finde». DieOperationen derer, welche damit Handel treiben, beschränken sich vornehmlich auf