Band 
[Dritter Band. - Vierter Band.]
Seite
38
JPEG-Download
 

'hat, obgleich sie ganz mit fremden Stoffen arbeitet, jungst doch dennämlichen Vortheil erhalten. Die Leinenmannfaktur hat ihn zwarnoch nicht, eilt ihm aber mit starken Schritten entgegen. Aufgleiche Weise haben auch manche andere Manufakturunternchmcrentweder gänzlich oder doch beinahe ein Monopol gegen ihre LandS-lcute erlangt. Die Menge der Güter, deren Einfuhr in Groß-britannien entweder völlig oder unter gewissen Umständen verbotenist, geht viel weiter, als diejenigen sich denken können, die mit denZollgcsctzcn nicht ganz bekannt sind ').

Daß dieses Monopol des inländischen Marktes demjenigenGewerbe, welches den Genuß davon hat, oft große Aufmunterunggiebt und ihm einen größeren Antheil au der Arbeit und dem Kapitalder Gesellschaft zuwendet, als außerdem dahin geflossen wäre, unter-liegt keinem Zweifel. Ob eö aber dazu dient, die allgemeine In-dustrie der Gesellschaft zu vermehren oder ihr die nützlichste Richtungzu geben, das ist schwerlich eben so ausgemacht.

Die allgemeine Industrie der Gesellschaft kann niemals weitergehen , als das Kapital der Gesellschaft reicht, durch welches sie inGang gesetzt wird. So wie die Zahl der Arbeiter, die ein Privat-mann beschäftigen kann , sich nach seinem Kapitale richten muß, somuß sich auch die Zahl Derjenigen, die von allen Gliedern einergroßen Gesellschaft fortwährend beschäftigt werden, nach dein Gc-sammtkapitalc dieser Gesellschaft richten, und kann dieses Maaßniemals überschreiten. Keine Maaßregeln im Gebiete des Handelskönnen die Industrie einer Gesellschaft weiter treiben, als ihr Kapitaleö erlaubt. Sie können nur einen Theil desselben in eine Richtunghincinleiten, die er sonst nicht genommen haben würde, und eö istkeineswegs so sicher, daß diese künstliche Richtung der Gesellschaftnützlicher sei, als diejenige, welche er von selbst genommen habenwürde.

Jeder Mensch ist stets darauf bedacht, die ersprießlichste An-wendung allcö Kapitals, worüber er zu gebieten hat, ausfindig zu»rächen. Er hat in der That nur seinen eigenen Vortheil und nichtden der Gesellschaft im Auge; aber natürlicher, oder vielmehr noth-wcndigerwcisc führt ihn die Bcdachtnahmc auf seinen eigenen Vor-