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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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wurde durch daö Edikt vorn Januar 1726 H der MüuzpreiS desfeiueu Gr>ldeS voil vicrundzwanzig Karat auf 746 Livreö 6 Svuöl'/ti Denier, die Mark auf acht Pariser Unzen gerechnet, bestimmt.Die französische Goldmünze enthält, wenn man von dem Remediumabsieht, einundzwanzig und dreiviertel Karat feines Gold und zweiund ein Viertel Karat Zusatz. Die Mark deS gesetzlichen Goldes istalso nicht mehr werth, als ungefähr 671 LivreS 16 DenicrS. InFrankreich wird aber diese Mark gesetzlichen Goldes zu dreißig Louis-d'or, jeder zu 24 LivreS, mithin zu 726 Livreö ausgeprägt. Folg«lieh erhöht das Münzen den Werth einer Mark gesetzlichen Barren-goldes um die Differenz zwischen 671 LivreS 16 DenierS und 726LivreS, d. h. um 48 LivreS 19 Sous und 2 DenicrS.

Ein Schlagschatz wird in vielen Fällen den Gewinn vorn Ein-schmelzen neuer Münzen ganz aufheben, jedenfalls aber ihn verrin-gern. Dieser Gewinn entsteht immer aus der Differenz zwischen derQuantität Mctallcö, die die umlaufende Münze eigentlich habensollte, und die sie wirklich hat. Beträgt diese Differenz weniger alsden Schlagschatz, so entsteht Verlust statt Gewinnes. Ist sie demSchlagschatz gleich, so findet weder Gewinn noch Verlust statt. Istsie größer als der Schlagschatz, so kommt zwar einiger Gewinn her-aus, aber nicht so viel, als wenn es gar keinen Schlagschatz gäbe.Wenn z. B. vor der letzten Umschmelzung der Goldmünzen einSchlagschatz von fünf Procent genommen worden wäre, so würdebeim Einschmelzen der Goldstücke ein Verlust von drei Proceut ge-wesen sein. Hätte der Schlagschatz zwei Procent betragen, so wäreweder Gewinn noch Verlust gewesen. Hätte der Schlagschatz einProcent betragen, so wäre ein Gewinn dabei gewesen, aber nur einGewinn von einem statt von zwei Procent. ES ist also überall,wo daö Geld zugezählt und nicht zugcwogen wird, ein Sehlagschatzdas wirksamste Vorbcuguugömittcl gegen daS Einschmelzen des Gel-des und eben deswegen auch gegen die Ausfuhr desselben. Einge-schmolzcn oder ausgeführt werden aber gewöhnlich nur die schwerstenund besten Stücke, weil an ihnen der meiste Gewinn zu machen ist.

*) Siehe: INctiunnuii-uINoiuwios, wm. II. utticio Kcijawui'ukv, >>.

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