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eines Bauern. In China trachtet der Ehrgeiz eines Jeden dahin,ein kleines Fleckchen Land entweder als Eigenthum oder als Pacht-gut in Besitz zu haben, und es heißt, daß Pachtungen dort untersehr billigen Bedingungen gewährt und den Pächtern hinlänglichgesichert werde». ' Die Chinesen haben wenig Achtung für den aus-wärtigen Handel. „Euer armseliger Handel!" — das war dieSprache, welche die Mandarinen von Pecking gegen den russischenGesandten, Herrn von Lange, führten*). Außer mit Japan treibendie Chinesen selbst in ihren eigenen Schiffen wenig oder gar keinenauswärtigen Handel, und die Schiffe fremder Nationen lassen sienur in einem oder in zwei Häfen ihres Reiches zu. Daher ist derauswärtige Handel in China auf einen weit engeren Kreis einge-schränkt , als er sich seiner Natur nach ausdehnen könnte, wenn ihmentweder in eigenen oder in den Schiffen fremder Nationen mehr Frei-heit gestattet würde.
Weil Manusakturwaaren in einem kleinen Volumen oft einengroßen'Werth enthalten, und deshalb mit geringeren Kosten auseinem Lande in das andere gebracht werden können, als die meistenRohprodukte, so beruht der auswärtige Handel beinahe in allenLändern hauptsächlich auf ihnen. UeberdieS können die Manu-fakturen in Ländern, die weniger umfangreich und weniger für deninneren Handel geeignet sind als China , gewöhnlich ohne die Unter-stützung des auswärtigen Handels nicht bestehen. Ohne einen ausge-breiteten fremden Markt könnten sie weder in Ländern von so geringemUmfange, daß sie nur einen eng beschränkten inneren Markt gewähren,oder in Ländern, wo die Verbindung zwischen den verschiedenen Pro-vinzen so schwierig ist, daß den Waaren dieses oder jenes Platzesunmöglich der ganze innere Markt zu Theil werden kann, sonderlichgedeihen. Man muß bedenken, daß die Vervollkommnung derManufakturindustrie ganz und gar von der Theilung der Arbeit ab-hängt , und daß, wie früher gezeigt wurde, der Grad, wie weitdiese Theilung in einer Manufaktur getrieben werden kann, noth-
Lange'S Reisctagcbuch steht in Bett'S Reisen, 2. Band, Seite 288, 270und 293, und in Pallas nordischen Beiträgen, 2. Band. Einzeln ist es 1781 inLeipzig herausgekommen.