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wendig durch den Umfang dcS Marktes bestimmt wird. Nun giebtaber die große Ausdehnung des chinesischen Reiches, die Menge sei-ner Einwohner, die Verschiedenheit seines Klima'S und seiner in denverschiedenen Provinzen erzeugten Produkte, so wie endlich die leichteVerbindung zwischen den meisten Provinzen mittelst der Fahrt zuWasser dem einheimischen Markt dieses Landes einen so großen Um-fang, daß er schon für sich allein hinreicht, die größten Manufaktu-ren zu unterstützen und die Theilung der Arbeit bis inö Kleinste hin-ein zuzulassen. Der innere Markt China's giebt an Umfang vielleichtdem ganzen Markte aller europäischen Länder zusammen genommenNichts nach. Wenn aber eine größere Ausbreitung des auswärtigenHandels zu diesem großen inneren Markte noch den auswärtigenMarkt der ganzen übrigen Welt hinzubrächtc, und wenn besondersauch ein bedeutender Theil dieses Handels in chinesischen Schiffenbetrieben würde, so müßte dies fast unfehlbar die ManufakturenEhina'ö außerordentlich heben und die Produktivkräfte seiner Manu-fakturindustric ansehnlich verstärken. Bei einer mehr ausgebreitetenSchifffahrt würden die Chinesen natürlich ebensowohl die Kunst er-lernen, die mancherlei Maschinen, die man in anderen Ländern an-wendet, selbst zu gebrauchen und zu bauen, als auch die übrigenVerbesserungen in Künsten und Gewerben sich zu eigen machen,welche in allen Theilen der Welt eingeführt werden. Bei ihrer jetzigenVcrfahrungSart aber haben sie wenig Gelegenheit, sich nach dem Vor-bilde anderer Nationen, als etwa der Japanesen, zu vervollkommnen.
Auch die wirthschaftlichc Politik der alten Acgyptcr, so wie dieder Gentoo -Regierung von Jndostan, scheint den Ackerbau mehr alsalle übrigen Gewerbe begünstigt zu haben.
Sowohl im alten Acgyptcu als in Jndostan war die ganzeMasse des Volkes in zwei Kasten oder Stämme getheilt, deren jedevvm Vater auf den Sohn auf ein bestimmtes Gewerbe oder be-stimmte Klassen von Gewerben eingeschränkt war. Der Sohn einesPriesters wurde nothwendig wieder Priester, der Sohn eines Sol-daten wieder Soldat, der Sohn eines Bauern wieder Bauer, derSohn eines Webers wieder Weber, der Sohn eines Schneiderswieder Schneider u. s. w. In beiden Ländern hatte die Kaste derPriester dc» höchsten, und die der Soldaten dc» nächsten Rang,