Band 
[Dritter Band. - Vierter Band.]
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pulta, und erfordern nicht nm für ihre Verfertigung, sondern auchfür ihre Fortschaffung im Kriege weit größeren Aufwand. Da auchdie Ucberlegcnhcit der neueren Artillerie gegen die der alten sehr großist, so ist es weit schwieriger, und folglich auch weit kostspieligergeworden, eine Stadt so zu befestigen, daß sie auch nur einigeWochen lang dem Angriff dieser Artillerie widerstehen kann. Eskommen in neueren Zeiten viele verschiedene Ursachen zusammen, dieVertheidigung der Gesellschaft kostbarer zu machen. Zu den unver-meidlichen Wirkungen der natürlichen Fortschritte in der Kultur ge-sellte sich noch eine große Veränderung in der Kriegskunst, zu welcherein neuer Zufall, die Erfindung des SchießpulvcrS, Veranlassunggegeben hat.

In den netteren Kriegen geben die großen Kosten der Feucrgc-wchrc derjenigen Ration, welche diese Kosten am besten bestreikenkann, einen unleugbaren Vortheil, so daß eine reiche und civilifirteNation Vieles vor einer armen uncivilisirten voraus hat. In altenZeiten fanden es reiche, civilifirtc Nationen schwierig, sich gegenarme, uncivilisirtc zu vertheidigen; in neueren Zeiten fällt es denarmen und uneivilisirtcn schwer, sich gegen die reichen und civilisirtenzu vertheidigen. Die Erfindung der Feuerwaffen, eine Erfindung,die beim ersten Anblick so verderblich zu sein scheint, hat sicherlichdazu beigetragen, der Civilisation Dauer und Ausbreitung zu geben.

Zweite Abtheilung.

Ausgaben für das Justizwcsc».

Die zweite Pflicht des Staatsoberhauptes, die Pflicht, jedesGlied der Gesellschaft so viel als möglich gegen die Ungerechtigkeitund Unterdrückung jedes anderen Gliedes derselben zu schützen, oderdie Pflicht, eine gute Rechtspflege aufrecht zu exhalten, erfordertebenfalls in den verschiedenen Perioden der Gesellschaft einen sehrverschiedenen Aufwand.

Unter Jägervölkcrn giebt cS beinahe gar kein Eigenthum oder