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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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natürlichen Quelle fließt, ist cs deshalb noch nicht nöthig, daß siea»S dein allgemeinen GesellschaftSeinkomineir genommen werde, dessenEinsanunlung und Verwendung in den meisten Landern der voll-ziehenden Gewalt anvertraut ist. Daher fällt auch in dem größtenTheile von Europa die Ausstattung von Schulen und Lehranstaltenden allgemeinen Einkünften entweder gar nicht oder doch nur sehr wenigzur Last. Sie wird überall vorzugsweise aus gewissen örtlichen oderProvinzial - Einkünften , auö der Rente gewisser Landgüter oder auSden Zinsen gewisser Geldsummen bcstrittcn, die bald vorn Staats-oberhaupte selbst und bald von Privatwohlthärcrn zu diesem End-zwecke hergegeben lind der Verwaltung eigens dazu bestellter Vorsteheranvertraut worden sind.

Haben diese Dotirungen im Allgemeinen dazu beigetragen, denZweck der Lehranstalten besser zu erreichen? Haben sie dazu beige-tragen, den Fleiß und die Geschicklichkeit der Lehrer zu erhöhen?Haben sie den Unterricht auf nützlichere Gegenstände, nützlicherenämlich sowohl für die Einzelnen als für die Gesellschaft, geleitet,als er von freien Stücken aufgefunden haben würde? Es dürftenicht schwer fallen, auf jede dieser Fragen wenigstens eine wahr-scheinliche Anwort zu geben.

In jedem Berufe richtet sich die Anstrengung, mit welcher dergrößte Theil Derer, die sich ihm widmen, ihn erfüllen, stets nach derNothwendigkeit, worin sie sich befinde», sich anzustrengen. DieseNothwendigkeit ist bei Denen am Größten, die an den Emolumcntcnihres AuiteS die einzige Quelle besitzen, aus welcher sie Vermögenoder auch nur ein gewöhnliches Einkommen für den täglichen Unter-halt schöpfen zu können hoffen dürfen. Um dieses Vermögen zuerwerben, oder um auch nur ihren Unterhalt zu erlangen, müssensie im Laufe des Jahres eine gewisse Menge Arbeit von einem be-stimmten Werthe verrichten, und wo die Konkurrenz frei ist, zwingtder Wetteifer der Konkurrenten, die einer den anderen aus seinerBeschäftigung zu verdrängen suchen, einen Jeden, seine Arbeit sovollkommen als möglich zu machen. Die Größe der in manchenBerufSartc» bei gutem Erfolge in Aussicht stehenden Gewinnste be-lebt ohne Zweifel bisweilen die Thätigkeit der wenigen Menschen,welche außerordentlichen Muth und Ehrgeiz besitze»; aber nöthig