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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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in der civilisirtcn Welt den Verstand der unteren Volksklasscn fastdurchweg verdüstert. Unter jenen Barbaren, wie man sie nennt,ist überdies, wie ich schon bemerkt habe, Jeder ein Soldat. Ingewissem Maaße ist auch Jeder ein Staatsmann und kann ziemlichrichtig über das Interesse der Gesellschaft und über daS BetragenDerer, welche sie regieren, urtheilen. In wie weit die Häupt-linge im Frieden gute Richter und im Frieden gute Anführer sind,daS kann jeder Einzelne ganz genau beobachten. Freilich kaun ineiner solchen Gesellschaft Keiner denjenigen gebildeten und seinenVerstand erlangen, den in einem civilisirtcn Staate einige wenigePersonen besitzen. Denn obgleich in einer rohen Gesellschaft jederEinzelne eine große Mannigfaltigkeit von Beschäftigungen hat, soist diese Mannigfaltigkeit doch in Bezug aus die ganze Gesellschaftgar nicht groß. Der Eine thut beinahe alles das, oder ist imStande es zu thun, was der Andere thut oder thun kann. Jederhat einen gewissen Grad von Kenntniß, Talent und Erfindungskraft,aber nicht leicht hat ein Einzelner sehr viel davon. Indeß dieserGrad ist im Allgemeinen hinreichend, daS ganze einfache Geschäftder Gesellschaft zu führen. In einem civilisirten Zustande dagegenhaben die meisten Individuen nur eine geringe Mannigfaltigkeit vonBeschäftigungen; dafür ist aber die Mannigfaltigkeit in den Geschäf-ten der ganzen Gesellschaft fast grenzenlos. Diese mannigfaltigenBeschäftigungen bieten der Betrachtung der wenigen Personen, die,weil sie an kein eigenes Geschäft gebunden sind, Muße und Neigunghaben, die Beschäftigungen anderer Leute zu prüfen, eine unend-liche Mannigfaltigkeit von Gegenständen dar. Die Betrachtung somannigfaltiger Gegenstände übt aber nothwendig ihren Geist durchendlose Verglcichungcn und Zusammenstellungen, und macht ihrenVerstand so umfassend und scharf, als es irgend möglich ist. Wennaber diese Wenigen nicht die für sie passende Stellung haben, sokönnen ihre großen Fähigkeiten, so ehrenvoll sie auch für sie selbstsein mögen, doch zu einer guten Regierung und zum Wohlsein ihrerGesellschaft nur wenig beitragen. Der großen Fähigkeiten dieserWenigen ungeachtet kann doch in der Masse des Volkes der Adel desmenschlichen Charakters fast ganz erstickt werden und erlöschen.

Die Erziehung der niederen Volköklassen erfordert vielleicht <in