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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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werden, daß, — alles Uebrigc gleich gesetzt — je reicher die Kirche,desto ärmer einerseits der Landesherr oder andererseits daS Volk seinmuß, und daß, in allen Fällen der Staat weniger fähig ist, sich zuvertheidigen. In manchen protestantischen Ländern, namentlich inallen protestantischen Kantonen der Schweiz , fand sich, daß die Ein-künfte, welche früher der katholischen Kirche gehört hatten, die Zehn-ten und Ländercicn, nicht nur hinreichend waren, der Geistlichkeiteine anständige Besoldung zu geben, sondern auch mit geringem Zu-schuß alle anderen Staatsausgabcn zu bestreuten. Die Obrigkeit desmächtigen KantonS Bern insbesondere hat aus den Ersparnissen vondiesem Fonds eine sehr große Summe, die man auf mehrere Millio-nen Pfund Sterling schätzte, gesammelt, und davon einen Theil indem Staatsschätze verwahrt, einen anderen aber auf Zinsen in densogenannten öffentlichen Fonds verschuldeter Staaten, namentlich in'denen Frankreichs und Großbritanniens , angelegt. Wie hoch sichdie gesummten Ausgaben belaufen, welche Bern oder ein andererprotestantischer Kanton für die Kirche zu machen hat, getraue ich mirnicht zu bestimmen. Aus einer genauen Berechnung geht hervor,daß im Jahre 1766 das gesummte Einkommen der Geistlichkeit derschottischen Kirche mit Einschluß ihres Kirchcngrundcö oder ihrerKirchcnländereien und dcSMicthzinses von ihren Pfarr- oder Wohn-häusern nach einer mäßigen Schätzung nicht mehr als 68,614 I..1 sll. 6 >/i 2 ä. betrug. Dieses sehr mäßige Einkommen verschafftneunhundert und vierundvicrzig Pfarrern einen anständigen Unter-halt. Der sämmtliche Auswand für die Kirche mit Einschluß dessen,was gelegentlich für den Bau und die Ausbesserung der Kirchen undPfaarhäuscr ausgegeben wird, kann nicht wohl auf mehr als achtzig-oder sünfundachtzigtausend Pfund Sterling gerechnet werden. Unddoch hält die reichste Kirche der Christenheit nicht besser die Einigkeitdes Glaubens, die Inbrunst der Andacht, den Geist der Regel-mäßigkeit, der Ordnung und der strengen Sittlichkeit unter der Massedes Volkes aufrecht, als diese so ärmlich dotirtc Kirche Schottlands .Alle guten Wirkungen im bürgerlichen wie im religiösen Leben, diesich von einer herrschenden Kirche erwarten lassen, werden von derschottischen so vollständig als von irgend einer hervorgebracht 21 ).Der größte Theil der protestantischen Kirchen der Schweiz , dienn