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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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oder in der Grundrente besteht, bezahlt werden. Sofern sie auf dieHausbewohner fällt, gehört sie zu denjenigen Steuern, welche nichtbloß auf eine, sondern ohne Unterschied auf alle drei Einkommens-quellen fallen, und ist in jeder Rücksicht mit einer auf irgend eineandere Art von Konsumtionswaaren gelegten Steuer von gleicherNatur. Ucbcrhaupt giebt cö vielleicht keinen einzigen AufwandS-odcr Konsumtionsartikel, nach welchem sich die Wohlhabenheit oderAcrmlichkcit eines Menschen besser bcurthcilcir ließe, als nach derMiethe, welche er für seine Wohnung giebt. Eine vcrhältnißmäßigeSteuer auf diesen Aufwandsartikcl könnte vielleicht ein noch größeresEinkommen liefern, als bisher irgendwo in Europa daraus gezogenworden ist. Ware die Steuer freilich außerordentlich hoch, so wür-den die meisten Leute ihr dadurch so viel als möglich zu entgehensuchen, daß sie sich mit kleineren Wohnungen begnügten, und dengrößten Theil ihrer Ausgaben in einen anderen Kanal fließenließen.

Die Hausrentcn ließen sich leicht durch dasselbe Verfahren ge-nau ermitteln, wodurch man die gewöhnliche Grundrente ermittelte.Unbewohnte Häuser müßten keine Steuer zahlen. Eine Steuer aufdieselben würde ganz auf den Eigenthümer fallen, der dadurch füreine Sache besteuert würde, die ihm weder Bequemlichkeit noch Ein-kommen verschafft. Häuser, die von dem Eigenthümer selbst bewohntwerden, müßten nicht nach ihren Baukosten, sondern nach der Renteangeschlagen werden, die sie nach einer billigen Schätzung wahr-scheinlich einbrächten, wenn sie an einen Miether überlassen wären.Geschähe der Anschlag nach den Baukosten, so würde eine Steuervon drei oder vier Schilling auf-das Pfund in Verbindung mit an-deren Steuern sowohl bei uns, als auch, wie ich glaube, in jedemanderen civilisirtcn Lande fast alle reichen und großen Familien zuGrunde richten. Wer die Stadt- und Landhäuser einiger unsererreichsten und größten Familien mit Aufmerksamkeit betrachtet, wirdfinden, daß ihre Hausrcnte schon bei dem Satze von sechs und einhalb oder sieben Procent der ursprünglichen Baukosten beinahe demganzen reinen Einkommen von ihren Gütern gleich ist. Es ist deraufgehäufte Aufwand mehrerer auf einander folgender Geschlechter,der zwar für Sachen von großer Schönheit und Pracht, aber auch