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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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tvährcnd sie auf die kleineren einen Druck ausübt. Dem ersterenwird es leichter werden, die Steuer in dein Preise seiner Waarenwieder einzubringen, als cö. dem letzteren werden kann. Indeßmacht die Mäßigkeit dieser Steuer, daß ihre Unglcichförmigkeit wc-'iiiger schädlich ist, und wahrscheinlich findet cö Mancher gar nichtunpassend, daß der zu großen Vermehrung der kleinen BierhäuscrEinhalt geschehe. Die Steuer aus Läden sollte, wie die Absichtwar, bei allen Läden gleich sein.. Und cö konnte auch nicht wohlanders sein. Es wäre nicht möglich gewesen, die Steuer auf einenLaden auch nur mit einiger Sicherheit nach dem Umfange des darinbetriebenen Geschäftes einzurichten, wenn man nicht eine Nachfor-schung hätte anstellen wollen, wie sie in einem freien Lande ganzunerträglich ist. Wenn diese Steuer beträchtlich gewesen wäre, sohätte sie den kleinen Gcwcrbtrcibendcn unterdrückt, und fast denganzen Detailhandel in' die Hände der großen Kaufleute gebracht.Nachdem dic'Konkurrcnz der kleineren aufgehört hätte, würden diegroßen ein Monopol in ihrem Handel genossen', und wie alle Mo-nopolisten bald sich untereinander vereinigt haben, ihre Gewinnst«!noch weiter zu erhöhen, als es zur Bezahlung der Steuer nöthig ge-wesen wäre. Die schließlich«: Bezahlung derselben würde, anstattauf den Händler zufallen, auf den Konsumenten gefallen sein, dernoch obencin zum Vortheil deS Händlers stark übcrtheucrt wordenwäre. Aus diesem Grunde ließ man auch daö Projekt einer aufdie Läden zu legenden Steuer fallen, und setzte an ihre Stelle dieSubsidic von 1760 ").

Waö man in Frankreich die tuillo goi-sonimll« nennt, ist viel-leicht die härteste unter den auf die Gcwinnstc eines im Ackerbauangewandten Kapitals gelegten Steuern, die überhaupt in Europa erhoben wird.

In dem ungeordneten Zustande von Europa während der Feu-dalherrschaft mußte der Landesherr sich begnügen, nur diejenigen zubesteuern, welche zu schwach waren, ihm die Steuern zu verweigern.Die großen Barone waren zwar geneigt, ihm bei besonderen Vor-fällen auszuhclfcn, weigerten sich aber, sich einer immerwährendenSteuer zu unterwerfen, und der Landesherr war nicht stark genug,