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Weitem größte Theil fällt auf die der Taille unterworfenen Stände,die zu der Kopfsteuer in dem Maaße bcigezogcn worden, als sie zuder Taille bezahlen.
Kopfsteuern sind, insofern sie auf die unteren Vvlksklasscn ge-legt werden, direkte Steuern auf den Arbeitslohn, und haben alleüblen Folgen solcher Steuern.
Die Kopfsteuern wcrdcn mit geringen Kosten erhoben, undbringen, wo sie mit Strenge eingefordert werden, dem Staate einsehr sicheres Einkommen. Daher sind sie in Ländern, wo der Wohl-stand, das Behagen und die Sicherheit der niederen Vvlksklassennur wenig in Betracht kommen, sehr gewöhnlich. Dennoch machensie in großen Reichen im Allgemeinen nur einen sehr kleinen Theildes Staatseinkommcns aus, und man hätte die größte Summe, diesie jemals eingebracht haben, immer auf eine andere, für daS Nvlkweit weniger drückende Weise bekommen können.
Steuern aufKonsu m tionswaarcn.
Die Unmöglichkeit, das Volk durch eine Kopfsteuer nach Ver-hältniß seines Einkommens zu belasten, scheint zu der Erfindung derKonsumtionsstcuern Veranlassung 'gegeben zu haben. Da der Staatnicht weiß; wie er das Einkommen seiner Unterthanen direkt undverhältnißmäßig besteuern soll, sucht er es indirekt zu besteuern, in-dem er eine Steuer auf ihre Ausgaben legt, da diese, wie er an-nimmt, in den meisten Fällen mit ihrem Einkommen in Verhältnißstehen werden. Ihre Ausgaben werden aber dadurch besteuert, daßauf die Verbrauchswaaren, für welche sie Ausgaben machen, Steuerngelegt werden.
Konsumtions- oderVerbrauchswaarcn sind entweder unentbehr-liche Dinge oder Lurusgegenständc.
Unter unentbehrlichen Dingen verstehe ich nicht blos diejenigenWaaren, welche zum Unterhalt des Lebens dringend nöthig sind,sondern auch alle die, an denen sich achtbare Leute, selbst auS demniedrigsten Stande, wegen der Landesgcwohnheit anständigerweiseNichts abbrechen können. Ein leinenes Hemd z. B. ist genau gc-