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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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bcdürfnisse durchaus richtig. In dem Preise des Leders z. B. hatmau nicht bloß die Steuer auf das Leder seiner eigenen Schuhe,sondern auch einen Theil der Steuer auf die Schuhe des Schuh-machers und dcS Gerbers selbst zu zahlen Man muß auchmit an der Steuer auf das Salz, die Seife und die Lichter bezahlen,welche jene Handwerker während der Zeit, da sie in unserem Dienstearbeiten, verbrauchen, und an der Steuer auf das Leder, welchesder Salzsicdcr, der Seifensieder und der Lichtcrziehcr während derZeit verbrauchen, da sie im Dienste jener Handwerker beschäftigt sind.

In Großbritannien sind die Hauptsteuern auf unentbehrlicheLebensbedürfnisse die auf die cbcncrwähutcn viererlei Waaren ge-legten , die Steuer auf Salz, Leder, Seife und Lichter.

Salz ist ein sehr alter und sehr allgemeiner Gegenstand derBesteuerung. Es wurde schon unter den Römern besteuert, undunterliegt heute noch, so viel ich weiß, in allen europäischen Länderneiner Steuer. Die von dem Einzelnen im Jahre verbrauchte Quan-tität Salz ist so klein, und kann so allmälig gckanft werden, daß —scheint man gedacht zu haben — Niemand selbst eine schwere Bcstcu-rung dieses Gegenstandes sonderlich empfinden kann. In Englandist der Bushcl mit drei Schilling und vier Pence besteuert, also etwadreimal so viel, als die Waare ursprünglich kostet 2H. In manchenanderen Ländern ist die Steuer noch höher. Leder ist ein wirklichesLcbcnsbedürfniß. Auch die Seife ist ein solches wegen des Ge-brauchs der Leinwand. In Ländern, wo die Winterabende langsind, gehören Lichte zu den nothwendigen Werkzeugen der Gcwerbs-lcute. Leder und Seife sind in Großbritannien mir andcrhalb Penceaufs Pfund besteuert, Lichte mit einem Pcnny 2»); diese Steuernmögen von dem ursprünglichen Preise des Leders acht bis zehn Pro-cent, von dem der Seife zwanzig bis fünfundzwanzig Proccnt, undvon dem der Lichter vierzehn bis fünfzehn Proccnt betragen, undweim sie auch leichter als die Salzsteucrn sind, so sind sie doch nochimmer schwer genug. Da alle diese vier Artikel wirkliche Lebens-bedürfnisse sind, so vermehren die schweren Steuern die Ausgabendes haushälterischen und fleißigen Armen, und müssen deshalb denLohn seiner Arbeit mehr oder weniger steigern 2«).

In einem Lande, wo die Winter so kalt sind wie in Großbri-