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Vorwurf Nitliart gerechter Weise trifft, ist l'lir die kulturgeschicht-liche Verwertung seiner Gedielit« vom Vorteil. Da werden unsdie Abenteuer des Junkers und der " geschildert, die
Kleidung, der Putz der Hauern und Hiiuerinnen werden uns vor-geführt, ihre Gelage und Schlägereien lustig ausgemalt.
Gerne uiugt ir hören, wie die doerper sind gekleidet:
Ueppeclich ist ir gewant.
Lange rücke tragent si und enge sehaperfmen,
Kote htlete, rinkelohte schnöbe, swarze bösen.
Die Schapperune war ein kurzer, bis an die Lenden reichen-der Mantel, der weniger zur Hekleidung als zur Zierde diente,die rinkeloehten Schube sind solche mit Schnullen besetzt, die sehroft aus Silber gefertigt waren.
Rcdelohte sporen treit mir Fridepreht ze leide,
Niuwe lvzzel; darzus bat er zweier haiule cleTt.
Rucket er den aflerreif hinwider fit die scheide,
Wizzent, mlnin vriunde, daz ist mir ein herzeliif.
Zwene niuwe hantschuoh er uf den ellenbogen zoeb.
Der Hauer trägt also wie der Ritter Sporen mit grossenRädern, Kleider aus zweierlei Tuch und Handschuhe. Gebt eszur Rauferei oder zum Kumpfe, so werden die ländlichen Waffenvorgenommen :
Do kom des dorfes scharMit viel menger fremden wer,
Zwiberstangen*), spiez und gäbe),
Zielern**) uz dem plluoc unt leitern von der Stuben want.Silit aber jeman ienen dörper mit der verlier***) lockenDie tregt er uf der hendo unt klopfet ilf sin niuwes »wert,Da mit er uns des nahtes fif der gazzen tuot erschrocken;Derselbe dunket sich mer denue drtcr honen wert.
Also auch das Schwert führt noch der bayerische Hauer,und dass er es tüchtig regieren kann, das hat er den Ministerialen
*1 Stangen, an denen zwei Männer hölzerne Uefüsse, Rettichetragen können.
**) Deichsel.
***) farbig.