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Bayern beim Tode Friedrichs II. von Hohenstaufen : Festschrift zum Wittelsbacherjubiläum und Programm zur Schlussfeier des Schuljahres 1879/80 an der Königlichen Kreis-Realschule München / von Adalbert Schoettl
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der Bischöfe von Regensburg und Passau gezeigt, als sie in denWeil hart gewaltthätig einticlen.*) Dcrritterbllrtigc Adel und seineDiener sahen den Bauer höchst ungern Waffen tragen, welchesRecht sie sich allein zusprachen, und behandelten ihn oft, wenner ihnen im Kampfe gegenllbertrat, nicht als ebenbürtigen Gegner,gegen den nach dem Kriegsrechte verfahren werden müsse. Hattendoch Bert hold von Zähringen und Welf die mit dem Schwertein der Hand gefangenen Landsassen Heinrich IV. entmannenlassen **).

Feste und Gelage gaben oft Gelegenheit zu Streit und Rauf-hiindeln, die manchmal blutig abliefen. So erzählt uns Nithartvon einer solchen Streitigkeit und dem originellen Friedenstifter,der demjenigen, welcher nicht vom Streite ablassen wollte, einenMesserstich zu geben verspricht.

sah Fngelmar,

l)az stn vetcr übel her

Was ser gegrüezet durch den snabel,

Fr sprach:Wer hat dir den schöpf verhouvent ftf den zant?Zwar, ich solGelten wol

Diese grozen smaelie.

Fr gic liinmend ***), als ein wildes eher swtn:

ist er nfi ? daz ich in mir ersuche!

Ich tronw ez nnnem swert, ez sehrot die hirne gupfen j) sin.Vil schiero kam goganDer wise meier Mangolt,

Fr truoc vor im ein halbe ttir,l'nd einen mistkorp, den het er geriemel vast an sieb,

Fr sprach:Ir snlt ez lfm,

Fngelmar und Willebold!

Dicke bot den schirm er vür;

*) Ranzig, Germania sacra .WO.

**) Stenzei, fränkische Chronik i. 112.

***) Brüllend, grunzend,t) Hirn schaale.