Band 
Erster Theil. A-D.
Seite
59
JPEG-Download
 

59

Anemomc ter.

A

B

A

B

23

32

22

22

32

S 2

2;

32

26

27

80

30

28

26

28

31

20

20

21

22

24

22

26

28

28

26

26

26

26

28

27

26

Man sieht aus dieser Tabelle, wie es ein paarmalder Fall gewesen ist, daß während 30 Sekunden 18bis 20 Glockcnschläge am Windmesser geschahen, unk»Laß diese zugleich mit 18 bis 20 Umläufen der Mühlebegleitet gewesen sind. Daraus zog Herr Schober denSchluß: ein Umlauf der Mühle ist in Sekunden ge-schehen, und der Windmesser ist in 30 Sekunden 12 mal20, d. i. 2 4omal, folglich in r Sekunde 8 mal umge-laufen. Die Ruthen bis auf die Mitte der Flügel ge-messen, waren 0,4 Fuß lang, und zu diesem Halbmessergehört ein Kreis, dessen Umfang 2,; Fuß beträgt, deralso 8 mal genommen 20 Fuß gibt. Dieses war dem-nach in den erwähnten Fällen die Geschwindigkeit desSchwerpunkts der Flügel am Windmesser, welche HerrSchober mit der Geschwindigkeit des Windes für ei-nerley hält. In der That scheinen auch die 20 Fußganz richtig für die Geschwindigkeit des Windes ange-nommen zu seyn; freylich nur dann, wenn man erwägt,daß in andern Fällen bey 20 Umläufen der Mühle auch24, ja 26 Schläge auf die Glocke des Windmessers ge-schehen sind, sonst würden die 20 Fuß etwas zu vielseyn. Ucberhaupt entdeckt man bey genauer Verglei-chung der Zahlen in der Tabelle keine Unregelmäßigkeiten,die es wahrscheinlich machen, daß die Mühle nicht im-mer gleich viel zu thun gehabt habe; denn ihre Umlaufs-gcschwindigkcit hat zuweilen bey zunehmender Gcschwin,digkcit des Windes abgenommen, und umgekehrt, wieman bey Vcrglcichung der izten und i6tcn, der i9tcnund2vsten, der 2zften und oüsteu Beobachtung finden