Band 
Erster Theil. A-D.
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Deckelpfanne.

Deckelpfanne, s. Halsband.

Deck holz, f. Brunnendecke.

Decklehne, Löhne, Lünze, Lümfe. DieseNamen gibt man den eisernen und mit Federn versehe-nen StUften, welche oben starke blecherne oder hölzernemit Nie ten befestigte Decken haben, und vor den Rä-dern in die Achse der Lastwagen gesteckt) werden, damitdie Rad er nicht ablaufen, und der Straßenkoth nichtso leicht die Schmiere bespritze; s. Fuhrwerke undWage n.

Declinirrnd Rad, declinirenbes Rad,T. Deklinirendes Rad.

Dehnbarkeit, Streckbarkcit, Zähig-keit, Geschmeidigkeit, Ductilität. So heißtdie Eigenschaft der Körper, vermöge welcher.sich ihreTheile durch eine äußere bewegende Kraft merklich ver-schieben lassen, ohne ihren Zusammenhang zu verlieren.In ei nem gewissen Sinne kann man sowohl den festenKörpern als auch den flüssigen Dehnbarkeit beyle-gen, weil sich auch die flüssigen Körper durch eine äu-ßere bewegende Kraft ausdehnen laJesi ,"ohne daß derZusammenhang der Theile aufgehobcn"wlrd'. Nach demgemeinen Sprachgebrauch aber bedient Man sich desAusdrucks Dehnbarkeit, Streckbàtk^it bey denfesten Körpern, Zähigkeit aber bey solchen,'Körpern,welche schon mehr den Flüssigkeiten sich nähern.

Die vorzüglichsten Wetalle sind mit einem ssehrmerklichen Grade der Dehnbarkeit begabt. Ein dickesStück Eisen läßt sich in dünne Stangen ausdehnen oderschmieden. Das Gold besitzt aber unter allen Metallenden stärksten Grad der Dehnbarkeit; denn geschickteGoldschläger können es in Blättchen strecken, die nochnicht so dick sind, als to&öö einer Linie. Bey derVerfertigung der Goldtressen ist diese außerordentlicheDehnbarkeit des Goldes noch sichtbarer. Auch Platin,Silber, Kupfer und Eisen sind vorzüglich dehnbar;Bley und Zinn sin!» viel weniger.