Band 
Erster Theil. A-D.
Seite
71
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Anemometer.

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schnitte des Arms, und kann darin mittelst des FadenSf etwas aufgezogen oder niedergelassen werden. DieserSpielraum ober Einschnitt in dem Arme ist von derGröße, daß, wenn das Lager aufgezogen ist, das ge,zahnte Rad in die Schraube an der Axe greift, undwenn es niedergelassen wird- dasselbe Rad in eine Spitzei, den sogenannten Index, der imZusammenlauf bey-der Arme befestigt ist, einfällt und dadurch gehemmtwird. Wenn aber das Lager weder ganz aufgezogen,noch ganz niedergelassen, sondern in der Mitte des Ein-schnitte gehalten wird, so kann das Rad zwischen derSchraube und dem Index eben frey umgedreht, undauf jeden beliebigen Zahn, z. B. auf Null, gestelltwerben.

Wenn nun die Flügel umlaufen, und der Fadenangezogen ist, so läuft auch das gezahnte Rad nach devOrdnung der Zahlen um. Bey jedem Umlauf der Ru-then schiebt die Schraube einen Zahn des Rades vor-wärts ; die Ruthen muffen daher hundertmal umlaufen,wenn das Rad einmal umläuft. An den Zähnen de-Rades kann man die Umläufe der Ruthen zählen. Uebri-gens ist hicrbey noch zu merken, daß der Schwerpunktdes Rades nothwendig im Mittelpunkte seiner Axe lie-gen, und also das Rad, wenn es frey gehalten wird,in jeder Lage ruhig stehen muß.

Ein cyltnderförmiger Stab, ungefähr z Fuß lang,am obern Ende mit einer kegelförmigen Spitze versehen,welche in der konischen Ocffnung des Haupttheils befe-stigt wird, bildet den Schaft des Gestelles. In derMitte, oder vielmehr auf der Höhe, zu welcher dir Ru-then herabrcichcn, wird diesem Stäbe genau nach derRichtung der Axe eine rectanguläre Oeffnung gegeben,in welche der Stiel einer hölzernen Scheibe I paßt. Aufder Scheibe ist die Richtungslinie der Ebene ober Vor-dcrfläche der Flugbreter gezeichnet. Will man also dieletztere nachsehen oder ajüstiren, so darf man nur dieScheibe einstecken und die Flügel einen nach dem andernüber dieselbe bringen und nach der Linie richten, indem