Band 
Erster Theil. A-D.
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Backenstück r.

iveglich ist. Sie müssen stark seyn, und von gutemzähen Eisen gemacht werden; s. Balg.

Backenftücke neimr man die Erhöhung an denSeiten cince Gerinnes; s. G e r i n n e.

Backert, Baggert/ s. Austiefungsmaschine.Baden des Rades. Man sagt bey denWasserrädern/ das Rad badet, wenn das Wasser un-ter und hinter demselben so hoch steht, daß ee die Schau-feln desselben erreicht. Durch das Baden in demjenigenWassir, welches man dasH in ter Wasser nennt, wltddas Wasserrad in seiner Bewegung nicht wenig gehin-dert; oft ist es nicht einmal im Stande, in dem Was-ser umzulaufen. Dies Baden der Räder kann aberLurch folgende Maßregeln verhütet werden:

1. Wenn man das Gerinne des Rades gleich hinterdemselben erweitert; dadurch breitet sich hier da»Wasser mehr aus, und folglich erniedrigt sich dieStandhöhe desselben.

2. Wenn man das Rad fleißig schaufelt/ so/ daß nieeine Schaufel fehlt.

Z. Wenn man zwischen den Schaufeln, sowie zwi-schen den Seiten und Boden des Gerinnes nichtzu viel Spielraum läßt, wodurch nicht nur vieleKraft des Wassere verloren geht, sondern auch dasHinterwasser vermehrt wird.

4. Wenn man gleich hinter dem Rade das Gerinneum . Fuß, auch wohl um r; Zoll fallen läßt, da-mit das Wasser desto schneller abfließe.

5. W nn man dem Hinterwasser soviel Gefälle gibt,als zur Fortfließung des Wassers nöthig ist, wel-ches gemeiniglich nicht unter i Zoll auf 100 FußLänge genommen wird.

Uebrigens kann man noch aus den Artikeln A uffch lag,waffer, Wasserräder und Gefälle mancherleyRegeln kennen lernen, welche zurVerhütung des Badensder Wasserräder gute Hülfsmittel an die Hand geben.Bagger, B a g g c r t; s. Austiefungsmaschine.