Band 
Erster Theil. A-D.
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Bandmaschine.

Bandmaschine, s. Bandmühle.Bandmaschine, elektrische, s.Elektrisir-

Maschine.

Bandmühle, Bandmaschine, Schnur-mühle, Schnurmaschine, Bandstuhl, Müh-len stuhl, Bandmühlenstuhl. Diese Namen gibtman einer Maschine, worauf ein Arbeiter nicht nur einStück oder ein Band, sondern wohl sechszehn und nochmehrere Bänder, ja sogar Stücke pon verschiedenenMustern auf einmal weben kann. Wenn sie einmal ein-gerichtet ist, so kann sie ein der Webercy ganz unerfahr-ncr Knabe in Bewegung setzen. Die Beschaffenheiteiner solchen Bandmühle ist folgende:

Das von Latten und Kreuzhölzern zusammengesetzteGestelle ist ; Fuß lang, 4 Fuß breit, vorn bis zurHälfte 2* Fuß, hinten aber 6 Fuß hoch. Vorn indem niedern Theile sind die Schäfte, die Schützenund die Lade angebracht. In dem Hintergestelle liegtein doppelter Rahmen, einer über dem andern. Indem obersten Rahmen sind die Spulen mit dem Garnzum Anfchwcif der Bänder angebracht, und zwar so,daß eine Spule immer etwas höher als die andere liegt,damit sich die Fäden nicht verwirren können. Eine jedeSpule hat ihr Gewicht, und das Gewicht hat einenRing, wodurch die Anschweiffäden eines jeden Bandesgeleitet werden. Denn die Fäden einer jeden Spulewerden über einen längs den Spulen horizontal liegen,den Stab geleitet, aufweichen, jeder Spule gegenüber,eine andere Spule steckt; über diese gehen nun dir Fi-de». Die Enden derselben sind durch den Ring des Ge,Wichts gesteckt, so daß das Gewicht mit den Fäden bey-nahe chie an den Boden des Zimmere heruntergelassenwerden kann, Alsdann werden die Faden wieder senk-recht in die Höhe genommen, und über kin? zweyte Rollegeleitet, die mit der ersten parallel liegt, Von da leitetman sie wieder herunter, unter einem waagrecht liegen»den Stab weg, und von diesem führt man sie waag-