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wird, sich herumdreht, die Stange mit dem Rechen ent-weder von sich stößt, oder wieder zurückzieht, und hier-durch alle Schützen durch die Federn in Bewegung setzt.Die obere gedachte Welle hat nämlich an diesem Endezwey kreuzweis gestellte Pflöcke, welche bey der Bewe-gung der- Welle auf einen beweglichen Absatz schlagen,der gleichsam ein Tritt ist. Indem sich dieser Absatzbewegt, so schlägt er mit seinem freyen Ende auf einenZahn des Rades im Schlosse. Dieses Rad steckt aufeiner Stange, welche einen krummen Bogen hat, wor-an der Riemen des Schwengels am Rechen befestigt ist.Wenn also die Stange sich herumdreht und der Bogender Rechenstange gegenüber kömmt, so zieht er denSchwengel und zugleich den Rechen mit sich fort; beydem Umwälzen aber, wo der Bogen neben die Rechen-stange kömmt, stößt sich der Schwengel mit der Rechen-stange zurück. Auf diese Art gehen die Schützen hinund her, wodurch sich denn der Faden einwebt.
Auf dem andern Ende der Welle, worauf darStirnrad sitzt, ist die Bewegung der Schäfte angebracht.Unterwärts hat ein jeder Schaft eine Stange, undzwar an dem Ende, wo die Bewegung durch die Welleverrichtet werden soll. Die Anzahl der beweglichen Ab-sätze unter der Welle ist der Anzahl der Schäfte gleich,und an jedem Absätze sind zwey Schäfte mit ihren Stan-gen befestigt, so daß, wenn ein solcher Absatz niederge-drückt wird, ein Scvaft herunter, ein anderer aber wie-der hinauf geht. Denn eine Stange dee einen Schaf-tes ist auf einem Ende des Absatzes, der gedrückt wird,und die Stange des andern Schaftes, am Ende des Ab-satzes, der in die Höhe geht, befestigt. Folglich kannder eine Schaft herunter und der andere hinauf gehendDie Absätze liegen neben einander, und werden von derWelle mittelst gewisser Hölzer, welche die Gestalt einesHerzens haben, in Bewegung gesetzt, indem die Spitzeder Herzen bey der Umwälzung der Welle allemal aufeinen Absatz schlägt, und ihn niederdrückt. So viel