Band 
Erster Theil. A-D.
Seite
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S?6 Bergwerksmafchimen.

bäum läßt. Hieraus bestimmt man denn mit Zuziehungeiner geläuterten Mechanik die Beschaffenheit der Ma»schine und die anzuwendende Kraft, die Wahl der Be-standtheile, die Bewegung der Maschine und das Ver-hältniß der Kraft zur Last. r

Offenbar wird man zu irgend einem Zwecke dieje-nige einfache oder zusaww-engefetzte Maschi-ne, und im letzten Falle, eine solche ZusammensetzungMechanischer Potenzen wählen, mit welcher sichder dvrtzegcbene Zweck «m besten Erreichen läßt; DaSLokales und die Vermögcneumstände aber, so wie die zuRathe gezogenen mechanischen Grund - und Lehrsätze,werden schon zeigen, ob und inwiefern dieses alles be-werkstelligt ìverden kann. So erfordert z. B. eine Gru-be, die sich mit ihren ergiebigen oder doch hoffnungevol,len Bauen unter dem Stollen hat ausbreiten müssen,und die dabey eine nicht unbeträchtliche Menge Grund- wasser «rschrotet., daß diese Wasser beständig zuSumpfe gehalten werden. Hierzu wird man nunnatürlich diejenige Wassertzebungemaschine wäh-len, mit der sich die Grundwasscr am besten zu Sumpfehalten lasftks.- Demnach wird man wohl am sicherstenzu dem K u usi g e z e u g e seine Zuflucht nehmen. DirLage der Baue unter dem Stollen bestimmt sodann dieLage der Kunstsätze, so wie die Lagedeö erforderlichenIlmtricb'ge'schirres, ob nämlich die Sätze blos mit-telst Schachtgestänge, oder mittelst Vorgelegeund Schachtgefiängk, oder mittekst StreckengL-stänge und Schachtgcstänge, oder mittelst FclSllund Schachtgestänge oder"auch mittelst Feld-,Strecken- und SchachtgestängcinBewegung ge-fetzt und darin erhalten werden tnufftn. Durch die Mecha-nik kann man mir Zuziehung der Tiefe und Lage jener Baue,sowie auch der Menge Grundwasser, die erforderliche An-zahl und Größe der Sätze, sammt ihrer vortheilhafte-sten Anordnung, festsetzen. Die Mechanik zeigt aberauch noch, welches UmtriebSgeschirr für den vorhaben-den Fall am vorthcilhaftesten ist, und wie es zur Er-