Band 
Erster Theil. A-D.
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419
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Bewegung.

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auf die Maschine wirkt, oder der angegriffene Punktder Maschine mit der vorthcilhafkesten Geschwiuoig.utsich bewege; alsdann nämlich ist Pc, folglich auch derEffekt Xv Pc am größten; s. M a sch i n e.

Ee gibt Maschinen, bey welchen, wenn sie in Be-wegung gesetzt worden sind, das statische Moment derLast beständig geändert wird ; oder wenn auch dieses un-gcändcrt bleibt, so ändert sich doch der Nachdruck dertreibenden Kraft fast alle Augenblicke. Diese Aende-rungen verursachen denn Ungleichheiten bey der Bewegungder Maschinen, welche man wegzuschaffen sich Mühegeben mutz. Bey der Bewegung der Maschinen mit-telst der Kurbeln oder Krummzapfen sind dieseUngleichheiten am meisten sichtbar. Wenn nun die Un-gleichheiten der Bewegung bey einer Maschine darausentstehen, weil die an einer Kurbel angebrachte Krafteiner immerwährenden Peränderung ihres statischen Mo-ments unterworfen ist, so können diese Ungleichhei-ten durch die sogenannten Schwungflügel oderSchwungräder, die man mit der Maschine in Ver-bindung setzt, beträchtlich vermindert werden; sieheSchwungrad.

Galileo Galilei , Discorsi e dimostrationi mate-matiche intorno a due nuove scienze atten. all»Mecanica i Movimenti Locali. Leida 16Z8. 4

/. A. Borellus , de vi percussioni* et motibus na»turalibus a gravitate pendentibus; ed. J. Broen.Lugd. Batav. 1686. 4.

Io. fVallisii Medianica sive de motu tractatusgeometricus; in Oper. Mathem. Voi. I. p. 571 . seq.

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Jean Bernoulli , Discours sur les loix de la com-munication du mouverment. Paris ij 25 . Auch istseinen Oper. Tom. 111 . p. 1. seq.

Leon, Euleri Mechamica sive motus scientia ana-litico pertractata. Petrcopol. 1736. 4. Tom. I. U.

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