Band 
Erster Theil. A-D.
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Böckchen.

zwey, drey und mehrere Füße. Wenn die Gerinne über16 Fuß hoch sind, so müssen sie mit Windstrebenversehen seyn, damit nicht die Böcke sammt dem Ge-rinne von einem Sturmwinde über den Haufen gewor-fen werden können.

Böckchen nennen die Müller ein kleines Stirn-rad, welches etwa nur 20 bis etlicheZv Kamme hat.

Bockholben, s. Holden.

Bockmühle, Blockmühle, Sterzmühle,deutsche Windmühle. Wenn eine Windmühlegehörig gthen soll, so müssen ihre Flügel dem Winde ge-rade entgegengestellt seyn. Nun aber bläset der'Windnicht immer von einem und demselben Orte her, dahermüssen auch die Flügel dergestalt sich bewegen fassen, daßsie dem Winde gerade entgegen gestellt werden können.Dieses kein« entweder geschehen, indem die ganze Mühlesammt den Flügeln umgedreht wirb, oder indem blosdas Dach mit den Flügeln beweglich ist. Kann dieganze Mühle bcchegt werden, so muß ein Gestelle vor-handen seyn, aus welchem sie ruht; dieses Gestelle heißtder Bock, und deswegen bekömmt die Mühle den Na-men Bockmühle . Diese Mühlen müssen ganz von Holzgebaut werden, und sie sind hauptsächlich in Deutsch­ land , wo die Windstürme nicht sehr wüthen, im Ge-brauch, weswegen man sie auch deutsche Windmüh-len nennt. Uebrigene dienen diese Bockmühlen zumMehl-, Grütz - und Graupenmühlen so gut, wir alleandere Mühlen. Eine vollständige und deutliche Be-schreibung der Bockmühlen liefere ich in dem ArtikelWindmühle. Diejenigen Windmühlen, bey denenblos das Dach mir den Flügeln gedreht werden kann,und die selbst auf einem Mauerwerk fest stehen, heißenholländischeWind mühlen.

Dock rad, s. Spinnrad.

B 0 d e n a m R a d e. An einem 'oberschlächtigeuWasserrade werden die zwischen den.Kränzen desselben