Band 
Erster Theil. A-D.
Seite
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Vodenventil.

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Zu so einem Ventile wird das Muschelventil fürdas vorzüglichste gehalten. An dem Boden des Stie-fels wird eine Platte angebracht, welche an der gehöri-gen Stelle für das Ventil eine kreisförmige Ocffnunghat, so groß, wie die Ventilöffnung seyn soll. DieseOcffnung ist nach oben zu oder inwärts des Stiefele ke-gelförmig gestaltet, und so groß, daß der Ventildeckelgenau hineinpaßt. Zu untcrst läuft die gedachte O.-ff-nung cylindrisch fort, und sie enthält auch ein Kreuz,das mir der Platte aus einem Stücke gegossen ist. Inder Mitte dieses Kreuzes befindet sich eine Ocffnung voneiner solchen Größe, daß der Stift des Deckels ganzwillig darin auf und niedergehen kann. Das Kreuzselbst dient als Steg, und hält den Deckel wegen desKnopfes an dem Stifte auf, damit er sich von der Hülsenur auf eine bestimmte Weite entferne. Rings um dieOcffnung des Kreuzes ist die Oberfläche desselben erwaSüber der Oberfläche der Armeerhaben, so daß der Deckel,wenn er zugefallen ist, daraufanschließt, ohne doch dasganze Kreuz zu berühren. Denn dies letzte könnte dieschädliche Folge haben, daß der Deckel und das Kreuzan einander hängen blieben, und daß daher das Wasserden Deckel nicht geschwind genug aufstieße. Um allesschädliche Aneinanderhängen von der Art zu verhüten,wird es gut seyn, daß man alle Theile des Ventils, diesich bey dem Spiele des Deckels wcchselswcise an einan-der anschließen, und von einander entfernen, rauh macht.Bey einer solchen Einrichtung des Bodenventils erhaltman erstlich den Vortheil, daß der Deckel, wenn erzugefallen ist, in der Mitte eine Unterstützung bekömmt.Man kann ihn nun dünner als sonst machen, ohne be-fürchten zu dürfen, daß die Gewalt des Drucke ihn um-biege. Wegen der verminderten Dicke kann man nunauch den Durchmesser des Deckels größer nehmen, unddaher dem Wasser einen freyen Durchgang durch dieHülfe verschaffen; das Gewicht des Deckels ist mandoch im Stande, dem Drucke des durch die Hülseströmenden Wassers gleich zu machen. Nun bringt mani. Theil. Gg