Band 
Erster Theil. A-D.
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Dampfmaschine.

mit denen hier Ventile zu verschiedenen Zeiten geöffnet,dort geschlossen werden, hier Wasser, dott Luft gepumptw>rd, und Hebel aller Art in allen möglichen Richtun-gen bewegt werden, wegen der Schnelligkeit, womit diesalles geschieht, und wegen der Einfachheit der großenHauptbewegung selbst, wodurch alle diese untergeordne-ten Bewegungen an der Maschine hervorgebracht wer-den, das Allerbewundernswürdigste des Ganzen aus.Man wird dieses bey den bcschrieoenen Dampfmaschinengewiß schon wahrgenommen haben; besonders zeichnensich die Wattschen Maschinen wegen ihrer vortrefflicheingerichteten Steuerung aus, wovon ich hernach nochmehr reden werde.

Vollständig mit allen einzelnen Theilen habe ich dieneueste Wattsche Dampfmaschine im ersten Supple-mentbande meines Werks beschrieben und abgebildet.Bey dieser neuen Maschine ist ee etwas Wesentliches,daß die Klappe a Fig. i. Taf. XI. nur so lange offenbleibt, bis der Kolben etwa um ein Vierthcil der Langedes Cylinders AB hinabgedrückt ist. Alsdann schließtsie sich, den Dämpfen ist der Rückweg in den Kesselverschlossen und keine neue Dämpfe kommen hinzu. Dieeingeschlossenen Dämpfe fahren aber dennoch fort, sichauszudehnen und ben Kolben niederzudrücken, obgleichmit abnehmender Kraft. Man hätte daher nur denvierten Theil von Dämpfen nöthig, folglich auch einenweit kleinern Siedekesscl und weniger Feuerung, wennes möglich wäre, auf diese Art dieselbe Last in Bewe-gung zu setzen, welche die Maschine nach der alten Ein-richtung hebt. Um dies möglich zu machen, muß dasMoment der Last, d. h. die Quantität von Kraft, mitder sie der hebenden Last widersteht, in demselben Gradevermindert werden, als bey dieser neuen Einrichtung dieKraft der Dämpfe vermindert ist. Den letztern Zweckerreichte Watt dadurch, daß er statt dee WaagbaumSzwey ungezähnte Räder an derselben Stelle neben einan-der anbrach«. Der mittelst einer Gelcnkkette von derPeripherie des einen Raoes herabhängende Kolben treibt