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Dampfmaschine.
die Kugeln durch die Centrifugalkraft mehr von einanderentfernt werden, so öffnen sich die ein rautenförmigesViereck bildenden Stäbe immer mehr und mehr, undder kupferne Halter rutscht an. seiner Achse herunter.Dadurch wird auch Hie Gabel niedergezogen, welche denHebel abwärts zieht, wodurch das daran befestigte Ven-til sich immer mehr schloßt, und die Geschwindigkeit derMaschine abnimmt. . ■:
Dit einfachste und wohlfeiste. Dampfmaschine,woran alle Hauptlheile, auch der Cylinder, von Holzsind, ist die dee Grafen Bucquoi. Gewiß kann siezu manchen Zwecken, zum Entwässern und Bewässernder Ländereyen und Wiesen, in Brauereyen, Färbe-reyen rc. mir Nutzen gebraucht werden.
Der Engländer Clegg's erfand eine Dampfma-schine, welche ohne Beyhülfe der vertikalen Kolbenstangeeine Kreisbewegung hervorbringt. Denn gewöhnlichwird du Kreisbewegung ausfolgende Art erhalten. Manläßt die Kolbenstange, entweder unmittelbar mittelst ei-nes auf und nieder beweglichen Balanciers oder einesKunstkreuzes und einer Lenkstange, so auf eine Kurbelwirken, daß diese auf ähnliche Art, wie bey dem gemei-nen Spinnrade, umgedreht werden muß; folglich wirddann auch die Welle der Kurbel und ein etwa daransitzendes Rad umgedreht. Dies Rad kann auf andereRäder und sonstige mechanische Vorrichtungen hinwir-ken, z. B. auf den Läufer einer Mahlmühle. C legg'sMaschine scheint zu complicirr zu seyn, ale daß sie sichzur vorthcilhaftcn Anwendung empföhle.
Die allereinfachste Dampfmaschine oh-neHahnenundohneVentilcundohnekünst»l i che Steuerung möchte wohl folgende seyn.
A Fig. 5. Taf. XI. ist der Dampscylinder, B derKolben, C die durch eine Stopfbüchse gehmde Kolbm-stange. D ist ein neben dem Haupkcytinder und paralleln»ü diesem gehender kleiner Nebrncylinder/Ivelchcr mit»tclssder Scitmröhre E und F mit dem HaaprcylindercemwMrcixl; » und b sind zwey Kolben »an der Kol,