Dampfmaschine.
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Da nun auf diese Art der Aufwand und die Ein-wirkung dee kalten Wassers mir dem ganzen Conden-sations- Apparare und der sogenannten Luftpumpe weg-fiel, und dem Cylinder (aber auch nur dem Cylinder al-lein) bey erhöhter Kraft des Dampfes kleinere Dimen-sionen gegeben werden konnten, so gewann die Maschineallerdings an Einfachheit, an Umfang und an Gewicht.Der Hauptzweck des Erfinders aber, die Dampfma-schine so compcndiöe und leicht zu machen, daß sie stattder Pferde zum Fortschaffen eines Wagens auf g e w ö h n-lichen Straßen angewendet werden könnte, bliebunerfüllt, und wird auch wohl — nach Trevi rhicksund Baaders Dafürhalten— für immer unerfülltbleiben.
An der Größe des Kessels der Maschine nämlich,so wie an der zur Dampferzeugung erforderlichen Was-sermasse durfte bey dieser Einrichtung begrcistich nichtsgespart werden; auch müßte man ihn, um dem außer-ordentlichen Drucke des eingeschlossenen Dampfs zu wi-derstehen, von dem dicksten Gußeisen verfertigen, folg-lich müßte er viel schwerer als ein gewöhnlicher Kesselvon Blech ausfallen. Das Gewicht der Maschine, diedoch in den möglichst kleinsten Raum gebracht werdcrrsollte fiele demnach, wegen des Gewichts jenes Kessels, deszur Nachfüllung des Kessels nöthigen WasservorratheS,des Feuerherdes, des hohen Schornsteine oder der Zug-röhren, des Schwungrades und der übrigen Maschinen-theile noch immer viel zu groß für die erhaltene Kraftaus, so daß die leichteste Maschine, welche z. B. eineKraft von zwey Pferden ausübt, mit allem Zubehöewenigstens 40 Centner schwer wird, folglich um nursich selbst ohne alle andere Last fortzuschaffen, noch denBeistand von zwey Pferden nöthig hatte.
Man war daher seit diesem ersten verunglücktenVersuche in England von der Unausführbarkeit derDampfwagen auf gewöhnlichen Straßen so all-gemein überzeugt, daß Niemand mehr an die Erneue-rung eines solchen Projekts denkt. Trevithicks Er-
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