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Dampfmaschine.
nach Bedürfniß bald mehr, bald weniger anstrengen.Die Kraft der Dampfmaschine aber bleibt unverändertlich und beständig; wie könnte man nun bey ihr, wegendee unendlich verschiedenen, von Augenblick zu Augenblickwechselnden Widerstandes, den Effekt so genau zuwegebringen, daß nicht das Fuhrwerk einmal zu schnell geht,dann plötzlich still steht u. s. w. ? — Ee laßt sich wohldie Möglichkeit einer besondern Vorrichtung denken,mittelst welcher, bey unverändertem mechanischem Mo-mente, »as statische Momrnt der Kraft nach Will-kür modisicirt werden könnte, so daß z. B. durch die-selbe Kraft dieselbe Last mit verminderter Geschwindig,keil bergan bewegt würde, welche auf der Ebene mitgrößerer Geschwindigkeit fortgebracht wird. Allein dieAusführung eines solchen Mechanismus würde an einemFuhrwerke dieser Art sehr zusammengesetzt und zerbrech-lich, und die beständige Regulirung desselben für denFahrenden äußerst beschwerlich, ermüdend und zeitrau-bend seyn. Auch würden die Wagenräder bey dem An-steigen etwas steiler Höhen (wie man schon an selbst ge-tri denen Fuhrwerken erfahren hat) nicht mehr in denGrund eingreifen, sondern ausglriten und schleifend um-gehen, ohne den Wagen vorwärts zu bringen.
Auch folgender Umstand macht eine sehr große, derAnwendung der Dampfmaschinen auf das Fuhrwesenentgegenstehende Schwierigkeit aus. Zur steten Unter-haltung des Feuere muß unter dem Dampfkessel ein be-trächtlicher Vorrath von Brennmaterial mit- ober nach-geführt werden. Dieser Vorrarh würde, wenn er nurauf einer Uleise von wenigen Stunden aushalten sollte,schon für sich allein eine volle Ladung ausmachen, sodaß nebenbei) an das Fortschaffen einer andern Last nichtzu denken wäre. Aus dieser Ursache hat man selbst inEngland die Damyswagen auf Eisenbahnen noch zu kei,nem andern Zweck angewendet und anwenden können,ale j»m Transport von Steinkohlen. Wenn nun einDampfwagen auf einer gewöhnlichen Straße gehen sollte»nd könnte, wo ein zehnmal größerer Aufwand von