Deckel.
Su
bes den Mchlbeutel abwechselnd aufheben und fallen las-sen , um durch das Hin - und Herschütteln desselben zubewirken, daß das Mehl in den Beutclkasten stäubenkann; s. Mahlmühle und Schütt elwerk.
Auch die hölzernen an dem Ende eines Haspels indem Rundbaume angebrachten Zapfen, die dazu dienen,daß das Seil nicht zwischen den Rundbaum und dieHaspclstütze komme, heißen zuweilen Daumen. Je-der derselben wird einen Zoll dick gemacht, und muß rZoll über den Rundbaum hervorragen; s. Haspel.
Daumenwelle, Heblingrwelle. So'wird bey Stampfmühlen, Poch - und Hammerwerkendiejenige Welle genannt, worin die Daumen oder Wcll-füße zum Aufheben der Stempel festsitzen. Damit keineUngleichheit der Bewegung entstehe, so müssen dieDau-mcn so in die Welle eingesteckt seyn, daß letztere in je-dem Zeittheilchen auf mehrere Stempel wirkt, daß abernie mehrere Stempel zugleich anfangen hinausgehoben zuwerden, sondern daß einer nach dem andern steige, unddaß immer einerley Anzahl von Stempeln im wirklichenSteigen begriffen sey. Zu dem Ende müssen die Stel-len der Welle genau bestimmt werden, wo die Daumenhinkommen; ee muß ferner berechnet werden, wie viel-mal die Welle die Stempel aufheben soll, indem dasWasserrad herumläuft, und sehr richtig muß auch aufder Welle die Entfernung der Daumen von einanderangegeben seyn. In dem Artikel Stampfmühlewirb man eine deutliche Anweisung finden, wie man je-den Forderungen auf die beste Art Gnüge leisten kann.Däumerling, s. Daumen.Daumerling des Pferdegöpels,ist ein Einschnitt, in welchen man das eine Ende desSetz holz es stellt, wenn man die Bewegung des Gö-pels hemmen will.
Däumling, s. Daumen.
Deckel bey Hütten ist das oberste Brrtder Bälge; s. Balg.