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vielleicht auch ein früherer Pfarrer dieses Namens, denndie Kirchenbücher beginnen erst mit Johann Jeklin 1687 —ihm „das Zeugniss eines fleissigsten Beters und Zuhörers“gegeben habe, dass er (Weber) „selbst Gott, Gewissen undAlles zum Zeugen seiner Unschuld“ genommen habe, dass„ihn doch das abscheuliche beharrliche Foltern über-wunden“ habe, lässt schliessen, dass Catani aus zuverlässigenQuellen schöpfte, dass er vielleicht selbst aus einem derbeiden nahegelegenen Hochgerichts-Hauptorten Luzein oderSaas die bezüglichen Akten erhielt und benützte, anderer-seits aber aus gewissen Rücksichten für gut fand, nur eineso kurze Mittheilung darüber zu machen, die allerdingsschon genug sagt.
Wir haben länger als nöthig bei dem Punkte verweiltnicht der Romantik willen — die überlassen wir gerneAnderen, — sondern um die Glaubwürdigkeit Catanis zuwahren. Er war schon durch den Volksmund allein be-rechtigt zur Aufnahme jener Mittheilung, ganz abgesehenvon andern Quellen, die heute nicht mehr existiren oderfür. den Augenblick unauffindbar sind.
Kehren wir zu unseren Clubgenossen zurück. In derLokalität der Hexenversammlungen verirrten wir uns, undjust auf dem bewussten „Bödeli“ kamen die Verirrten vonverschiedenen Seiten (etwa auch behext?) von ihren un-freiwilligen Nebenexcursen zusammen. Nachdem der Zau-berbann durch den Hohn der Anderen glücklich gelöst war,zogen wir auf normalem Wege weiter, überschritten balddarauf den Dalvazzerbach und einige Minuten später be-lagerten wir das Wirthshaus von Hafner Christian Lötscherin Aschierina. *)
*) Den Touristen für diese Gegend iheilen wir mit, dass unter-dessen Hr. Lötseher das Wirthshaus in St. Antönien-Piatz gekauft hatnnd dasselbe entsprechend einrichten lies.