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Gletschers, der aus allen Seitenthälern Zuflüsse mit ihrenGuferzügen erhielt und an unseren Sulzfluhhöhlen langsamaber gewaltig vorbeistrich, all’ die Gesteinarten auf seinemrechten Ufer mit sich führend, welche von den diesseitigenFelsen des Prätigau auf ihn herniedergestürzt. Auf dieseWeise, werthe Naturfreunde, wurden auch unsere grünenSteine, die Serpentine, hieher getragen und z. Th. durchOeffnungen von oben herab, z. Th. durch die Seitenein-gänge vom Gletscher in die Höhlen hineingespült. Manchedieser Steinchen mögen schon beim Transport auf demGletscher an den Ufern desselben im Schlamm der Mo-ränen, in Gletschermühlen und auf ähnliche Weise, anderegrösstentheils erst beim Durchgang durch die Höhlen unddurch das anhaltende Auswaschen ihrer Lagerungsplätzedurch Gletscherwasser abgeschliffen worden sein.
Welch’ ein Genuss wäre es für unsere, für die Natur-forschung so begeisterten Pfarrer gewesen unseren Gedankenüber die s. g. Eiszeit dieser Gegend zu folgen, das gross-artige Bild derselben in ihr geistiges Auge aufzunehmen,diesen prophetischen, aber streng wissenschaftlich prophe-tischen Blick mit uns in weite Vergangenheit zu werfen!
Die Geschiebe der Sulzfluhhöhlen enthalten indess nichtnur Serpentin und Kalk, sondern auch anderes, besondersgranitisches Gestein, welches, wie auch die Serpentine, z. Th.in Kalkkonglomerate eingebacken sind. Manche dieserFündlinge finden sich mit einer harten Kalksinterkrusteüberzogen.
Die uns so willkommenen grünen Leitsteinchen wurdennun sammt ihren Schicksals- und Lagergenossen in unsereTaschen wohl verpackt und die Gesellschaft brach zumBesuche der nächsten, der s. g. Kirchhöhle auf. Steil,meist über Geröll ansteigend, erreichten wir dieselbe ineiner schwachen */a Stunde. Die Herrenhöhle, die wir