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Tags zuvor besucht hatten, liegt noch ’/ 4 Stunde höherund ist nicht ganz leicht zugänglich. (Die Winkel in bei-liegendem Plan derselben wurde nach Aug bestimmt.)
Am Eingänge der Kirchhöhle erhebt sich ein kleinerWall, von dem es einerseits steil den Berg hinabgeht, an-derseits mit etwa 30° Gefall nach dem Innern der Höhle.Der Eingang mag etwa 8' hoch und 12' breit sein. Meh-rere Fackeln, die vom gestrigen ersten flüchtigen Besuchder Section zerstreut umherlagen, wurden wieder zur Handgenommen, während andere ihre Laternen zurüsteten.
Vom Eingang der Kirchhöhle steigt man über Trümmer-gestein in gerader Richtung etwa 50' einwärts, (siehe Plan)dann verzweigt sie sich. Der Gang links senkt sich, durchdas von uns so benannte Kirchenschiff, ebenfalls in unge-fähr 30" Gefall in gerader Linie 85' weit. In seiner Mittewölbt sich das Kirchsehiff kuppelförmig etwa 30' hoch.In der Tiefe des Ganges findet sich eine kleine 8' hoheSeitenhöhlung, in welcher zahlreiche Gletscherfündlinge ineinem feinen Kalkschlamm begraben liegen. In diesem fandich einen Serpentin von 11 Cm. Durchmesser, das grössteStück, das unsere Sammlung aufweist.
Von hier geht ein anfangs niedriger, später zu 8' sicherhebender Seitengang links ab. Er ist 30' lang und derBoden mit Trümmer bedeckt.
In das Kirchenschiff zurückgekehrt wurden diese, inewiger Finsterniss sich wölbenden Hallen, in verschieden-farbigen bengalischen Flammen endlich einmal an’s Lichtgezogen, um von ihren Formen und Dimensionen nähereKenntniss zu nehmen und neue effektvolle Ansichten dieserHöhlenwelt unserem Auge zu verschaffen.
Nach diesem kurzen Schauspiel kletterten wir überTrümmergestein und grosse Felsblöcke wieder bis zur Ga-