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Excursion der Section Rhätia auf die Sulzfluh im Rhätikongebirge
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Das an den Kanton zu versteuernde Vermögen St. An-töniens beträgt annähernd */ a Million, nicht inbegriffen die-jenigen dortigen Waldungen und Alpen, welche andernGemeinden angehören. Der Viehstand und die landwirt-schaftlichen Gerätschaften bezahlen laut Kantons-Steuer-gesetz nichts und sind daher in obiger Summe nicht ent-halten.

Die Beschäftigung der St. Antönier lässt sich aus ihremGrundbesitz entnehmen. Sie besteht in Alp- und Land-wirtschaft und in der damit zusammenhängenden Vieh-zucht. Von technischen Gewerken finden sich hier aussereiner Holzsäge und zwei kleinen Mühlen, nur eine Hafnerei,die aber zweckmässig und nett eingerichtet ist. Die Töpfer-waaren werden über Pany auf Saumpferden ins Prätigaugeschafft.

Der Jahreskreislauf in der Beschäftigung der St. An-tönier ist kurz gefasst folgender:

Im Winter besorgt die männliche Bevölkerung das Viehin den s. g. Heimstallungen, schlittet bei überfornem Schneedas Madheu aus den kleinen Heuställen*) der Mäder insThal herunter, rüstet Holz und verfertigt und reparirt ihreGeräthe. Die Weiber spinnen, stricken und weben.

Nachdem der Schnee von den Feldern weggeschmolzen,werden die wenigen Grundstücke gedüngt, wo dieses Ge-schäft nicht zu der geeigneteren Zeit im Herbst besorgtwerden konnte. Die im Herbst gedüngten werden jetztgeräumt und sobald etwas trockene Witterung eintritt auchbewässert. Beschädigte Umzäunungen werden ausgebessertund das geringe Ackerland und die kleinen Gärtchen nebenden Häusern bearbeitet und besät.

' Die kleinen Heuställe der Müder werden ßargiin genannt, ein

Mort, das wie die meisten Ortsnamen in St. Anlönien aus dem Ro-manischen stammt.