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Excursion der Section Rhätia auf die Sulzfluh im Rhätikongebirge
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auf der Nordseite im Kalkgebirg, auf der Südseite inIHindner Schiefer.

Es ist wegen der Grenzen, die dieser Arbeit gestecktsind, nicht möglich, eine genaue Beschreibung der im Rhä-tikon vorkommenden Felsarten zu geben; wo es nöthig ist,werden wir diejenigen näher beschreiben, die an der Sulz-fluh Vorkommen. Die Formationsreihe im Rhätikon istnachstehende von unten nach oben.

I. Krystallinisches Gebirg. 1) Gneiss; 2) Hornblende-schiefer; 3) Glimmerschiefer; 4) Casannaschiefer.

II. Trias. (Bunter Sandstein, Muschelkalk, Keuper.)1) Verrucano, rothes Conglomerat und rother Schiefer, ver-tritt in den Alpen den bunten Sandstein; 2) Virgloriakalk,ein schwarzer Plattenkalk; 3) Partnachschiefer, graue mer-gelige Schiefer mit Halobia und Bactryllium Schmidtii;4) Arlbergkalk, ein grauer, theils zelliger, theils glasigglatter Kalk; 5) Lüner Schichten obere Rauhwacke undSchiefer; 6) Hauptdolomit, die grosse graue Kalkbildungder Scesaplana, welche meist aus Dolomit besteht; 7) Ivöss-ner Schichten, dunkelgrauer schiefriger Kalk mit vielenVersteinerungen, welcher die Spitze der Scesaplana bildet;8) Dachsteinkalk, ein hellgrauer Kalk in dicken Bänkenoder auch in dünnen Schichten, meist dicht.

III. Lias und JuraKalk. 1) Steinsberger Kalk (Hirlazerund Adnether Kalk der Oesterreichischen Geologen), theilsdicke Kalkbänke von weisslicher, gelblicher oder röthlicherFarbe, wie sie die Hauptmasse der Sulzfluh bilden, theilsdünnere blutrothe Schichten, zuweilen auch rothe Kalk-breccien; 2) Algauschiefer, Oberlias, zu unterst graue undrothe Kalkschiefer, die in die vorige Formation übergehen,dann graue Kalk-, Sand- und Thonschiefer oft mit Ab-drücken von Meerpflanzen (Fucoiden); 3) unterer und mitt-