no Rettungsmaschinen
untern Basis des Cylinders ist mittelst eines Strik-tes ein Querholz befestigt, worauf der Mensch sichseht, indem er mit beyden Händen das Seil faßt.Der Cylinder, so wie das Querholz zum Aufsitzen,befindet sich ganz oben nicht weit vom Befestigungs-orte des Seils. Der Mensch kann sich nun deswegensicher und langsam an dem Seile herunterlassen, weildie Friktion des Seiles in dem Cylinder und ander Fläche des Cylinders, wo es in den spiralförmiggekrümmten Rinnen Herabrutschen muß, recht stark ist.-Der Cylinder folgt stets der Bewegung des auf demQuerholze sitzenden Menschen. Dem Seile darf esübrigens nie an der gehörigen Länge fehlen.
Solche Rettungsmaschinen, so wie diejenigen,welche mit dem Laufwerke einer ThurmuhrAehnlich-keit haben, wo sich der Mensch an dem um eineWalze gewickelten Seile herabläßt, während die Ge-schwindigkeit des Ablaufens der Räder durch einenWindfang-gemäßigt wird, sind nicht transporta-bel und können nur an wenigen Gebäuden unterhal-ten werden. Deswegen haben die transportabel»RettungSmafchinen, wie sie einige'Engländcr,Deutsche und Franzosen erfanden, bedeutende Vorzüge.
Die Maschine des Engländers Coll in hat fol-gende Einrichtung. In einem senkrecht stehenden star-ken, hohlen und ziemlich hohen cylindrischen Körperläßt sich ein Balken bis zu einer beträchtlichen Höheemporheben und leicht wieder niedersinken. Der hohleKörper ruht auf einer langen und breiten aus star-ken Bohlen gemachten Basis, die auf vier niedrigenBlockrädern läuft. Streben und Bänder geben-ihmauf dieser Basis einen recht festen Stand. Der be-wegliche Balken ist mit ein Paar Seilen verbunden,die um zwey Rollen, und weiter unten um die Rund-bäume zweyer Haspel gehen. Diese Haspel ruhenebenfalls unten auf der breiten Basis, einer dem an-dern gegenüber. Vermöge der Kurbeln, welche an