Rettungsmaschinen 11 1
ben Rundbaumen der Haspel befindlich find, lassensich die Seile um die Rundbäume aufwickeln undwieder davon abwinden. Und eben dadurch kanndann der bewegliche Balken in die Höhe gehobenund niedergezogen werden.
An dem obersten Ende des beweglichen Balken-befindet sich eine starke Klammer oder Gabel, zwi-schen welcher ein großer und starker Hebel liegt. Andem länger» Arme dieses Hebels hängt der Rettungs-korb, und an dem kürzern ein Seil, das bis an dieBasis der Maschine herabgeht, und da so fest ge-macht ist, daß, wenn der bewegliche Balken unte«den Erdboden berührt, das Seil straff und der Hebelhorizontal steht. Wird aber der bewegliche Balkenin die Höhe gewunden, so kann das eben genannt«Seil nicht mit in die Höhe gehen; ee zieht daherden - kürzern Hebelsarm niederwärts, folglich gehedann der längere Arm sammt dem Korbe in die Höhe.Windet man den Balken wieder herunter, so steigtder kürzere Arm wieder, und der längere mit dermKorbe, worin die geretteten Menschen befindlich, sink t.Die gesammle Vorrichtung muß übrigens so mit diwBasis verbunden seyn, daß an kein Umfallen d,;rMaschine zu denken ist. Die Bewegung der kleinenRäder muß man beym Gebrauch der Maschine dur«HHaken hemmen können. Der RettungSkorb abeir,der mit drey eisernen Seilen an das Ende des He-bels befestige ist, muß für vier Menschen weit genugund so tief seyn, daß er den Menschen bis über dieBrust reicht.
Der Bau dieser Rettungsmaschine kann immernoch einige Abänderungen erleiden, und zwar selbstzu ihrem Vortheil. Bey solchen Abänderungen darfman nur folgende Regeln nicht aus den Augen setzen.Die Maschine muß ihre Wirkung schnell äußern; siemuß zu jeder Zeit in Ordnung und an allen Stellenanwendbar seyn; sie darf die Unterstützung einer