4i8 Schnellwaage
denn desto mehr könnte man AC auf CB hinaus-tragen , wenn nicht andere weiter unten erwähnteUmstände hier wieder eine gewisse Gränze vorschrie-ben. Wäre z. B. AL auf LB hundert Mal ent-halten, so sehte man die Reihe der natürlichen Zah-len auf die Theilungspunkte von LB hinaus, indemman bey L mit o anfinge. Wenn man nun eineLast von noch unbekanntem Gewicht an A hängt, soschiebt man das Gegengewicht ? so lange aufLB hin und her, bis AB ins Gleichgewicht kommt.Stände dann k z. B. auf der Zahl 80, so schlösseman ganz richtig, die Last p wiegt 8° Pfund, wenni Pfund in A mit i Pfunde in i im Gleichgewichtsteht, oder wenn der Läufer l Pfund wiegt.
Der Arm A 6 ist aber nicht ohne Schwere; espflegt vielmehr der längere Arm den kürzern zu über-wiege«. Man nehme ein Mal den Läufer und denabzuwägenden Körper hinweg, und hänge in A einsolches Gewicht auf, welches beyde Aerine sn6 Gleich-gewicht bringt. Dieß Gewicht sey — a. Wennman nun mit Hülfe dieser Schnellwaage einen Kör-per p abwägt, so muß man das auf obige Art ge-fundene Verhältniß um das Gewicht a vermehren.Gesetzt, der Läufer wöge 2 Pfund, und er stände aufder 4ten Zahl. a aber sey — 3 Pfund. Alsdannwäre p = 2.4+3ft=j} + 3 — nft. —Man kann sich a auch gleich an den kurzen Armhingebracht und mit dem lungern Arme ins Gleich-gewicht gesetzt gedenken, ehe noch das Gegengewichtoder der Läufer an den Waagbalken kam.
Man kann sich demnach von Holz oder Eiseneine Schnellwaage machen, welche alle nur möglicheGenauigkeit giebt. Man bestimme auf dem gerad-linichten Balken AB Fig. 5. irgendwo in C oen Ortfür die Unterlage oder für den Aufnangungspunkt,so wie in A den Ort für den abzuwägenden Körper.Hernach theile man den länger» Arm LB in so viele