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Schraube
Ueber der festen Spindel aigf liegt das kör»perliche Schraubengewinde erhaben. Wenn aber ineinem andern festen Körper eine cylindrifche Höhlungstch befindet, die mit der Spindel a i g f einerleyDurchmesser hat, und wenn in dieser cylindristhenHöhlung völlig gleiche und ähnliche Schraubengängevertieft eingeschnittcn sind, so erhält man die zu derSchraube gehörige Mutter, die Schraubenmut-ter oder Mutter schraube. Für das Verhältnißder Kraft zu der Last ist es übrigens ganz einerley,ob die Mutter lì lì Fig. 7. um die feste Schraube A,odet ob die Schraube A Fig. 8. in der festen Mut-ter 8 beweglich ist.
Schon die Alten haben die Schraube unter dieeinfachen Maschinen gezahlt. Die Schraubewird mit einer Schraubenmutter von gleichen Ab-messungen verbunden. Wenn dann einer von diesenTheilen, entweder die Schraube ober die Mutter,festgehalten und der andere Theil umgedreht wird,so verschieben sich beyder Gänge so an einander, daßdadurch der bewegliche Theil sich fortbewegen muß.Durch eine solche Einrichtung ist man nun im Stande,ungeheure Lasten mir Vortheil der Kraft zu heben,widerstehende Körper fortzuschieben, sie gn einanderzu pressen u. s. w.
Ueberhaupt haben die Schrauben einen unend-lichen Nutzen, der sich auf folgende drey Hauptan-wendungüarten gründet.
1. Die Schrauben dienen etwas zu be-festigen. Dahin gehören die Schrauben-an den französischen und an andern Schlös-sern, die Schrauben in den Uhren und inandern Maschinen, wo in einem kleinen Rau-me eine starke Befestigung nöthig ist. Auchder Schraub stock, den die Metallarbeitergebrauchen, gehört hierher.
2. Die