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höher sich bereits der Fusspunkt der Ordinaten in der Zuckungsreiheerhoben hatte. Zuweilen kam es vor, dass von sehr ermüdeten, vonAnfang an wenig leistungsfähigen Muskeln die ursprüngliche Länge auchbei dauernder Ruhe überhaupt nicht mehr erreicht wurde, dieselbenselbst bei beträchtlicher Belastung in weit geringerer Länge, als ihnenzu Anfang des Yersuchs durch das spannende Gewicht aufgenöthigtwar, erstarrten. Diese Erscheinung, welche gewiss mit Recht als eineüberraschende bezeichnet werden darf, scheint in dem hohen Grade, inwelchem sie mir regelmässig sich darbot, noch von keinem Experimen-tator beobachtet worden zu sein. Ist auch längst festgestellt, dass derabsteigende Theil der Zuckungscurve schon beim frischen Muskel keineeinfache Fallcurve ist, dass insbesondere der letzte Abschnitt derselbenwelcher sich beinahe asymptotisch der Abscissenaxe nähert, beweist,wie weit der Muskel noch bevor er seine ursprüngliche Länge wiedererreicht hat, den Fall des gehobenen Gewichts verzögert; ist auch be-reits die Yerlängerung der zweiten passiven Phase der Zuckung imVerlauf der Ermüdung dargethan so habe ich doch nirgends eineAndeutung der extremen Verhältnisse gefunden, wie sie mir am Endelängerer Ermüdungsreihen entgegentraten. Dass Kroneckerso auffallendverzögerte Dehnungen nicht beobachtet hat, und auch die von ihm ab-gebildeten Ermüdungscurven nirgends ein schliessliches Ansteigen derAbscissenaxe zeigen, mag darin seinen Grund haben, dass er meist mitfrischgefangenen Fröschen gearbeitet hat, bei welchen, auch wenn dieErregbarkeit keine sehr hohe ist, das Stadium der langsamen Nach-dehnung selbst im höchsten Ermüdungszustand die Dauer einer Secundeselten erreicht, während sich dasselbe bei länger gefangen gehaltenenFröschen unter Umständen über 10 Sec. und mehr erstrecken kann. Jeden-falls erschien es mir geboten, die in Rede stehende Erscheinung ge-