A.
ZlmboßfdjfrifinafJjillC fjeißt cine mechanische Vor-richtung , mittelst welcher man schnell und gut die Bahnder Ambosse und der großen Hammer schleifen kann.Auf großen Hammerwerken ist nämlich eine blankeglatte Bahn der Ambosse und Hammer durchaus noth-wendig, wenn gleichförmig blankes und glattes Stab-eisen geschmiedet werden soll. Gewöhnlich schleift mandie Bahn solcher Ambosse und Hammer auf einer ho-rizontalen grobkörnigen Sandsteinplatte mittelst einesan eine Wafferradwelle gesteckten Krummzapfens undder daran befestigten Korbstange, wodurch der Amboßoder Hammer auf der Sandsteinplatte hin und her ge-führt wird. Dies 'geht aber sehr langsam und unvoll-kommen von statten, besonders wenn schädliche Stel-len und bedeutende Unebenheiten auszuschleifen sind.
Zweckmäßiger ist cS daher, den Amboß auf dievordere Seite, mit der Bahn an die Seite eines ver-tikal umlaufenden Schleifsteins zu legen und ihn mit-telst eines hinterwärts zwischen zwei Säulen gelegtenstarken Baums oder einer starken elastischen Stangean den Stein anzudrücken. Ein solcher Schleifsteinläßt sich mit wenigen Kosten an dem Ende einer Was-serradwelle, z. B. der Blaswelle anbringen; s. auchBlaswelle.
Man kann eine Ambvßschleifmaschine aber auchauf folgende Art einrichten. Auf einen Theil der Welleeines Wasserrades, welcher in das Gebäude hineingeht,Poppe Sncyclop. VII, od. Supplem. Bd. A