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Achter Theil, oder dritter Supplementband. A-Z.
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186 Fuhrwerke

mm ist dir Fortbewegung des Wagens schon viel er,leichtert. Noch mehr geschieht dies durch eine vorzüg-lich gute Einrichtung der Achsen und durch die gleich,förmige Vertheilung der in eignen Höhlungen befind-lichen Wagenschmiere. Durch Abschrauben einer ein,jigen Mutter kann die Deichsel abgenommen und ebenso leicht kann sie an den entgegengesetzten Ort desWagens befestigt werden, um ihn nach Umstandenauch von dieser Seite zu bespannen. Besonders gecig,net ist dieser Lastwagen zum Transporte von langenGegenständen, z. B. von Schiffbrücken u. dgl.

Der Brcchtsche Lastkarrtn hat 7 Fuß hoheRäder, und zwischen den zwölf Fuß langen Leitern ei,nen beträchtlichen Raumcs-Inhalt. Der Boden einerdabei angebrachten Truhe kann leicht bis nahe an dieErde gebracht werden, wobei zugleich kein Achscnstock hin,dcrlich ist, um das Beladen zu erleichtern. Die vor-nehmste Eigenschaft dieses Karrens ist aber die, daßman ihn durch Hülfe eigner Riegel und Schrauben,von dem schmalsten bis zu dem weitesten Gleise leichtstellen kann, und zwar in das weitere Gleis, selbstwenn er beladen ist, und daß man scine Räder, mitBeseitigung aller Gefahr, leicht und stark hemmenkann (freilich mittelst des schon früher bekannten, andie Peripherie dee Rades passenden Brcmskranzeö durchHülfe einer Schraube).

An Brechts Chaise ist, unter vielen andern zweck-mäßigen Einrichtungen, die Reibung und die Kraftder Federn verstärkt, so wie Alles (selbst Langwilt oderSchwanenhals) weggelassen, was den Wagen schwerermacht, ohne ihm mehr Festigkeit und Leichtigkeit imWenden zu geben. Vier Federn, ähnlich den schonbekannten englischen, elliptischen Federn, tragen denKasten waagrecht, und verbinden das Vorder- undHintcrgestelle eben so gut mit einander, wie eineLangwirr.'^ ..V -h-

Der Engländer Sm.ith macht die Achsen seinerWagen so, daß sie an beiden Enden nur auf einer