Gezahnte Stangen Guillochirmaschinen rir
triebe greift, das auf der Achse eines SperrradeS sitzt.Dieses Sperrrad wird von der Sperrklaue der Stoß-stange allmälig herumgedreht, und dadurch wird mittelstdes Getriebes der Klotzwagen sammt dem darauf be-festigten zu durchsägenden Baume allmälig der Sägeentgegengerückt. Eine ähnliche Einrichtung erhalten ge-wisse Bohrmühlen, um entweder den Bohrer gegenden zu bohrenden, um seine- Achse laufenden Körper,oder diesen Körper gegen den um seine Achse laufen-den Bohrer drücken zu lassen.
Die in England auf den Eisenbahnen laufendenDampfwagen zeigen gleichfalls die Anwendung vongezahnten Stangen. Die an einander gefügten paralle-len Eisenschienen, welche die Gleise oder Spuren bil-den, machen eine solche gezahnte Stange au6,an welcherder Dampfwagen mittelst eigener gezahnter Ràder(Stirnräder) sich hin bewegt.
Gezahnter Rahmen, s. Bandii, neueAuflage 1826.
Gezahnte Welle, s..Band n. neue Aufl.
1826.
Guillochirmaschinen, nennt man alle die-jenigen Maschinen, welche der Oberfläche mancher Kör-per, z. B. der Uhrgehäuse, der Dosen rc., allerlei ge-rade und krumme Linien so beibringen, daß diese einehübsche Verzierung abgeben. Es kommt bei diesenMaschinen, welche eine eigene Art von Dreharbeit(Drechelerarbeit) ausführen, darauf an, Grabstichelso herum zu führen, daß diese jene Linien, oft vonder mannichfaltigstcn Art, geschmackvoll darstellen. Ei-gentlich ist daher jede Guillvchirmaschine eine feine Artvon Kunsidrehbänken mit mancherlei Patronen, Grab-stichel - Auflagen u. dgl. Eine vorzüglich sinnreicheund zweckmäßige Guillvchirmaschine hat Herr ProfessorAltmütter in Wien beschrieben und abgebildet in
I. I. P recht l's Jahrbüchern des polytechnischen In-stitutes in Wien . Bd. VIII. Wien . 1826 . 8. S. i f.