habe. Er war verwirrt, er fürchtete, daß irgend je-mand, wenn auch der Strandwächter nur, seinen Lauf,seine Niederlage beobachtet haben möchte, fürchtetesehr die Lächerlichkeit. Im übrigen scherzte er beisich selbst über seine komisch-heilige Angst. „Be-stürzt,“ dachte er, „bestürzt wie ein Hahn, derangstvoll seine Flügel im Kampfe hängen läßt. Dasist wahrlich der Gott, der beim Anblick des Liebens-würdigen so unseren Mut bricht und unseren stolzenSinn so gänzlich zu Boden drückt . . .“ Er spielte,schwärmte und war viel zu hochmütig, um ein Ge-fühl zu fürchten.
Schon überwachte er nicht mehr den Ablauf derMußezeit, die er sich selber gewährt; der Gedankean Heimkehr berührte ihn nicht einmal. Er hattesich reichlich Geld verschrieben. Seine Besorgnisgalt einzig der möglichen Abreise der polnischenFamilie; doch hatte er unter der Hand, durchbeiläufige Erkundigung beim Coiffeur des Hotelserfahren, daß diese Herrschaften ganz kurz vorseiner eigenen Ankunft hier abgestiegen seien. DieSonne bräunte ihm Antlitz und Hände, der erregendeSalzhauch stärkte ihn zum Gefühl, und wie er sonstjede Erquickung, die Schlaf, Nahrung oder Naturihm gespendet, sogleich an ein Werk zu verausgabengewohnt gewesen war, so ließ er nun alles, was Sonne,
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