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Achter Theil, oder dritter Supplementband. A-Z.
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442 - Tuchschecrmaschincn

Breite deü Tuches auf ein Mal bearbeitet. Bei bengewöhnlichen englischen Scheermaschinen dieser Art lie-gen gewöhnliche, den Handschceren an Form gleichkom-mende Schccren quer über dem Tuche, und die Läuferderselben werden durch senkrechte Stangen, welche inkurbelsörmige Biegungen einer Achse eingehängt sind,in Thätigkeit gesetzt.

Douglas hat auch eine Schcermaschine von dieserArt angegeben, bei welcher das Tuch sich langsam von einerWalze abwickelt und, nachdem unter den Scheerenherausgekommen ist, um eine zweite Walze mit gleicher Ge-schwindigkeit sich aufwickelt. Die Scheeren sind denHandscheeren ähnlich, zwei derselben liegen in einerLinie hinter einander über der Breite des Tuches; einedritte besindct sich neben ihnen, ist aber so gelegt, daßsie den mittlern Theil des Tuches bearbeitet, mährendjene diejenigen zwei Drittkhcile der Breite scheeren,welche den Leisten zunächst liegen.

Douglas hat auch eine Scheermaschine mitWinkclbewegung gemacht. Hier weicht die Gestalt derSchccre von derjenigen der Handscheeren sehr ab.Beide Blätter liegen zwar ebenfalls horizontal undreichen über die ganze Tuchbreitc; der Läufer aber istmit dem tieger an einem Ende durch ein Gewindeverbunden. Das Oeffncn der Scheere geschieht durchden kurbelförmig gebogenen Theil einer Welle. Die.ser zieht den Läufer mittelst eines Strickes; durch einestarke Feder wird sie wieder geschlossen.

Fryers Maschine hat eine fest liegende, geradeKlinge, und ein Paar andere bewegliche Schneidenverrichten das Scheeren. Die beweglichen Klingenwerden einzeln durch Kurbeln hin und her gezogen undwirken so ganz abgesondert von einander, daß sie ci>gcntlich mit der dritten festliegenden Klinge zwei Scdce,ren bilden, welche einen gemeinschaftlichen Lieger haben.Ihre Umdrchungepunkte befinden sich an den Endendes festen Blattes; die freien Enden aber reichen bisan die Mitte desselben. Eine Feder preßt jedes der