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Häuser von Obstgärten beschattet, und derCider (Obstmost) und die Milch machen dasgewöhnliche Getränk der Bewohner aus. Ob-schon man nicht so gute Weiden und nicht soschönes Vieh sieht, wie im Canton Schwyz ,und obgleich die Ausbeute an Käse und But-ter nur gering ist, so findet man nichts destoweniger in einigen Dörfern einen großenWohlstand, der sich besonders in ihren Ge-wohnheiien und in ihrer Kleidung äußert. Diejungen Leute des Cantons putzen sich gernmir Bändern und vielfarü.^e» Zeugen, wasmit ihrer sonstigen Einfachheit sonderbar con-trastirt.Es ist allerdings lächerlich, einen jungenrobusten Hirten zu sehen, wie er mit buntenStrümpfen und Schuhen und einem reich be-bänderten Strohhut, an dem ein Blumenstraußbefeiliget ist, einherschreitet. Man glaubt oft sei-nen Auge» kaum trauen zu dürfen, wenn manhört, daß in einem solchen Adonis ein Zu-ger Hirte steckt. Die junaen Dirnen zeigenden nämliche» Hang für diese Art des Putzes,ihre Strohhüte sind nicht minder mit Bän-dern und Blumen geziert, Bänder putze» da-Corsett, eine Kette von falschem Gold« uüi-gibt ihren Leib, und reicht bis aus die Schürz»