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2)?ai? findet in diesem Canton , den im Nord-westen der Rhein begränzt, nur niedrige Ge-birge, wenn man dieselben mit denen des Ver-lier Oberlandes vergleicht. Sie sind bis auf ihreGipfel mitHolz oder doch wenigstens mitPflan-zen beseht, und steigen nicht über 4000 Fuß Hö-he. Der Reisende, der der Anstrengungen undGefahren wegen sich nicht entschließen konnte,die hohe» Alpen zu erklimmen, ersteigt diesemit Leichtigkeit und genießt auf denselben derüberraschendsten Fernsichten.
Es gibt in diesem Canton drey Gebirgs-ketten ; die Allmannskette längs des Tocken-burg'scheu, das Lägergebirge, das nicht mehrals zwey Stunden in der Länge hat und sich alsdas östliche Ende des Jura betrachten läßt,und endlich die Thonzebirge des Aldis längsder Sihl im Süden des Canrons, ungefährvier Stundenlang. Der höchste Punct des All-mann, der Höcnli, hat Z5g8 Fuß Höhe, undbeherrscht eine weite Strecke des Landes. DerLägerberg trug ehemahls auf seinem Gipfeleine Warte. Wenn man ihn besteigt, kommtman das schöne Wenthal vorüber, das durch