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nien, jedoch verordnet, daß ihre Münzen nurauf dem kleinen Gebiete der Stadt gültigwären.
Die kleine Stadt Rheinfelden, vor Al-ters eine Festung, welche dreymal von denSchweden , einmal von dem Marschall vonCregui und ei» halbes Jahrhundert darnachvon einem andern französischen Marschall ein.genommen wurde, liegt am Rhein , wo der-selbe eben so durch Felsen eingezwängt wird ,wie zu Laufenburg , einer andern alten undkleinen Stadt, welche nichts Merkwürdigeshat, als ihre schone Lage und ihren Fisch-fang; über ihr ragen die Trümmer einesSchlosses der alten Herren von Habsburg Lau-fenburg empor. Eben solche Ruinen sieht manauch zu Rheinfelden , die von dem ehemali-gen Schlosse Stein übrig sind, das durch dieverbündeten Schweizer zerstört u„d in demBürgerkriege 1712 endlich ganz verwüstetwurde. Das feste Schloß Aarburg beherrschtdurch seine hohe Lage den Fluß und dieStadt; eS ist der vorzüglichste feste Platz desCantons , der dort ein Artilleriedepvt hält.Die Stadt Aarburg , am Fuße eines Berges,