hält; die Stadtbibliothek, Zo,ooc> Bändestark, mit ungefähr 1200 helvetischen Manu-skripten ; das Museum der vaterländischen Na-turgeschichte, das unter andern alle Säug«thiere der Schweiz enthält; eine Akademie mit,9 ordentlichen Lehrern und noch mehreren an-dern Docenten; der botanische Garten nebendem Museum mit Hallers Büste; die akademi-sche Zeichnungsanstalt, mehrere gelehrte undKünstlervereine, und der Mußhasen für un-bemittelte Studierende. Bern hat zwar keinanderes Theater als den kleinen Musiksaal,der zugleich zu Concerten und Bällen dient,aber dafür hat es neben den erwähnten like-rarischen Anstalten die herrlichsten Spatzier-gänge. Viele Städte der Schweiz , insonder-heit die, welche an Seen liegen, haben aufden ersten Anblick größere Reihe, mehr Le-ben und milde Schönheit als Bern , dessenLage eine Art von kaltem Ernst zu habenscheint. Allein hier vermehren sich die Annehm-lichkeiten der Gegend umher auf jedem Spa-tziergange, weil eben ihre malerische Lage inkleinen Jwischcnräumen eine immer veränderteund eigenthümliche Aussicht mit größter undeontrastirender Mannigfaltigkeit seigt. Fast
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Zweyter Theil.
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93
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